Wir möchten Ihnen auf dieser Seite Hunde vorstellen, die aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr auf eine eigene Familie hoffen können. Diese Hunde werden bis zu ihrem Lebensende in der Obhut des Vereins bleiben und in ihren Pflegestellen liebevoll betreut. Zum Teil sind diese Tiere auf dauernde medizinische Betreuung angewiesen und wir freuen uns über Paten, die uns bei der Versorgung dieser Hunde unterstützen möchten. Wenn Sie mehr über eine Patenschaft erfahren möchten, dann finden Sie unsere Ansprechpartner auf der Kontaktseite oder Sie verwenden einfach unser Kontaktformular.

Pegatina

PEGATINA (Dauerpflegehund seit 2019) jetzt Lilly gerufen, hat in Spanien sicher nicht unter den besten Bedingungen gelebt und so ihre Erfahrungen gemacht, die sie geprägt haben.  Nun -10jährig- hat ein Unglücksfall in ihrer Adoptivfamilie ihr Leben noch einmal verändert und sie musst in diesem Frühsommer noch einmal umziehen.

Glücklicherweise fand sich eine Pflegestelle, die sie und ihren Freund Benjamin gemeinsam aufnahm, beide haben eine sehr enge Beziehung zu einander.Eine eher zurückhaltende und introvertierte ältere Dame, die sich jetzt in ihrer Pflegefamilie aber langsam einfindet und Bindung aufbaut.  Sie hat dort die Möglichkeit zu gemütlichen Spaziergängen, auf denen sie entspannt schnüffelnd die Hundezeitung lesen kann und an den Kanälen oder Seen kann sie auch leinenlos mal im Wasser planschen.

Es gab Überlegungen, Lilly noch einmal in die Vermittlung zu nehmen und eine neue Familie zu suchen. Aber letztlich ist die Einschätzung so ausgefallen, dass Lilly jetzt nicht noch einmal aus ihren Bindungen gerissen werden soll.  Ihre Pflegestelle bietet ihr einen Dauerplatz bis zum Lebensende an.

Wir freuen uns für Lilly und wünschen ihr noch viele gute Jahre.

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Ticca

Ticca (Dauerpflegehund seit 2019) ist seit mehr als einem Jahr bei ihrer Pflegefamilie und hat sich  dort mittlerweile gut eingelebt. Sie wurde seinerzeit mit einem gebrochenen Fuß in Spanien operiert und eine Hauttransplantation sollte die Wunde zum heilen bringen. In den ganzen Monaten, die Ticca  bei ihrer Pflegefamilie ist, hat sich die Narbe selten ganz geschlossen. Ticca nimmt gerne eine Schonhaltung  ein, dann wächst die offene Wunde zart zusammen und wenn sie den Fuß danach wieder belastet, reißt alles erneut auf. Desweiteren hat Ticca mit fremden Menschen auch weiterhin ihre Probleme, sie braucht schon recht lange um unbekannten Menschen zu trauen. Somit sind ihre Aussichten, eine endgültige Familie zu finden,  immer schlechter. Wir haben nun gemeinsam mit der Pflegestelle beschlossen, dass sie nicht mehr auf die Suche  gehen muss und die tägliche Behandlung ihres Fußes beherrscht die Pflegemama wie im Schlaf.

Wir wünschen Ticca und ihrer Pflegefamilie weiterhin starke Nerven und Geduld.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Frau Ruth Torbeck.

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Lola

Lola (Dauerpflegehund seit 2019) mit 13 Jahren abgeschoben ins Tierheim und als dann das Testergebnis auch noch einen positiven Leishmaniosetiter zeigte …..

Lola ist nicht akut erkrankt, aber das Tierheim ist nun wahrlich nicht der richtige Ort für so ein Ömchen.

Zum Glück fand sich hier ganz schnell eine Familie, die Lola einen Platz angeboten hat und die Hündin konnte kurzfristig ausreisen.

Hier angekommen zeigte sie sich anfangs etwas beeindruckt von den vielen Veränderungen, man merkte ihr an, dass sie es gar nicht fassen konnte – weiche Körbchen, ein Garten zur freien Bewegung und Menschen, die sie herzlich und liebevoll betreuen. Von Tag zu Tag verlor sie ihre anfängliche Skepsis und schnell war klar, einen weiteren Umzug will ihr niemand zumuten.

Lola hat nun einen Dauerpflegeplatz auf Lebenszeit und wir wünschen ihr noch eine lange und glückliche Zeit.

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Quaier

Quaier  (Patenhund ab 2019) wurde in Spanien aus schlechter Haltung beschlagnahmt. Er und seine Hundkumpel wurden in einem Verschlag unter sehr schlimmen Bedingungen gehalten. Die Hunde kannten nichts und waren absolut menschenscheu. In mühevoller und geduldiger Arbeit haben die spanischen Tierheimmitarbeiter der ANAA ihnen das Leben nahe gebracht.

Alles war ein Problem, Anfassen, Halsband umlegen, Leine gehen. Hinzu kommt bei Quaier, dass er taub ist. Es hat Monate gebraucht bis überhaupt an eine Ausreise zu denken war.

Quaier hat sich auf seiner Pflegestelle anfänglich als scheuer Hund gezeigt, der vor allem und jedem Angst hatte, weil er einfach nichts kannte- Häuser, fremde Menschen, Autos und auch fremde Hunde, die er verbellt hat, waren ihm unheimlich. Nicht einfach für seine Pflegemama, zumal man ihn aufgrund seiner Taubheit nicht ansprechen und beruhigen kann und er auf Handzeichen trainiert werden muß.

Er lebt jetzt schon seit 2 Jahren auf seiner Pflegestelle und bisher hat es für ihn noch keine Anfrage gegeben und das wird wohl so bleiben, denn er ist ein Hund, der nach wie vor nicht einfach zu händeln ist.

In seinem gewohnten Umfeld fühlt er sich wohl und hat  zu seiner Pflegemama Vertrauen aufbauen können. Auch Mary, die Hündin der Pflegestelle, hilft ihm dabei.

Deshalb  haben wir mit der Pflegestelle entschieden, dass er dort bleiben soll und wünschen ihm, dass er weitere Fortschritte macht.

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Onix

Onix (Dauerpflegehund seit 2019)

Die Vorgeschichte:  Beschlagnahme aus schlechter Haltung bei einem spanischen Jäger – so schlechte Erfahrungen durch Menschen, dass er im spanischen Tierheim menschliche Nähe sehr lange gemieden hat.

Er wurde als traumatisierter Hund bezeichnet, der sich anfangs auch panisch verhielt. Mit sehr viel Geduld hat eine spanische Tierheimmitarbeiterin ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das zumindest leichte Berührungen zuliess.

Und dann – im Tierheim ist nicht genug Zeit um Hunde wie Onix wirklich vorwärts zu bringen, doch glücklicherweise fand sich hier eine Pflegestelle, die Onix auf seinem Weg helfen wollte.

Der Rüde ist nun seit über 2 Jahren in Deutschland und hat sich in das Rudel der Pflegestelle gut eingelebt.

Menschen allerdings sind nach wie vor nicht wirklich seins. Seine Pflegemama ja,  und so ganz langsam und vorsichtig geht es jetzt auch mit der Mutter der Pflegestelle.

Aber den Rest der Welt will und braucht er nicht.

Um Onix für den Rest seines Lebens einen sicheren Platz zu geben, soll der Rüde nun für immer in der Obhut des Vereins -in seiner Pflegestelle- bleiben.

Wir denken, dass das für Onix die richtige Entscheidung ist und hoffen, dass er sich doch noch mehr öffnet und langsam weitere Fortschritte macht.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Frau Bärbel Gehrdau.

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Curilla

Currilla (Dauerpflegehund seit 2019)  – unser Dreibeinchen – wurde in Spanien mit einem unbehandelten Beinbruch gefunden, die Stellung des Beines war sehr nach oben verdreht. Die Tierärzte versuchten noch eine Operation und anfangs sah es auch gar nicht so schlecht aus. Dann hat sich allerdings eine Entzündung und Infektion festgesetzt, sodass letztlich doch leider eine Amputation erfolgen musste, um der Hündin weitere Schmerzen zu ersparen.

Milla, wie sie jetzt gerufen wird,  ist aufgrund ihrer Erfahrungen in der Vergangenheit eine sehr ängstliche Hündin, die Menschen meidet und keinen Kontakt sucht.

Milla lebt nun seit 3 Jahren auf ihrer Pflegestelle in einem gemischten Rudel mit Handicap-Hunden und fühlt sich dort sehr wohl. Auch zu ihren beiden Bezugspersonen hat sie etwas Vertrauen aufbauen können.

Nach wie vor ist sie fremden Menschen gegenüber sehr ängstlich und aus diesem Grund hat der Verein entschieden, dass Milla, nicht mehr umziehen soll und somit bei ihrer Pflegefamilie bleibt.

Wir wünschen uns für sie, dass sie im Laufe der Zeit ihre Ängste zumindest etwas verliert. Ein lebenswertes Leben hat sie bei ihrer Pflegefamilie auf alle Fälle.

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Neus

Neus (Dauerpflegehund seit 2018) kam im Dezember 2018 in ihre Pflegestelle.

Die etwa 6jährige Hündin wurde in Spanien angefahren gefunden und uns im Juni 2018 vorgestellt, allerdings gleich mit der Einschränkung, dass sie am Hinterbein operiert wurde, ein Platte gesetzt wurde und die Heilung noch nicht abgeschlossen sei.

Bereits im Juli meldete sich eine Pflegestelle, die Neus gerne zu sich nehmen wollte, aber immer wieder kam aus Spanien die Nachricht, das Bein bessert sich nicht. Letztlich wurde dann im August nochmals operiert, die Platte entfernt und ein externer Fixateur gesetzt.  Aber auch das brachte keinerlei Verbesserung.  Neus war die ganze Zeit in einer spanischen Pflegestelle untergebracht und immer wieder kam die Meldung die Hündin hat Schmerzen und leidet.  Der behandelnde Tierarzt sah dann als letzte Lösung die Amputation des Hinterbeines und das wurde dann im Oktober auch gemacht. Neus erholte sich zwar recht schnell, kam mit dem Verlust des Beines auch prima klar, aber die Wunde verheilte schlecht und wieder musste ein Reisetermin verschoben werden. Letztlich wurde die Hündin in Spanien einem anderen Tierarzt vorgestellt, dem es dann gelang die Wunde auszuheilen. Endlich im Dezember 2018 konnte Neus ausreisen und ihre Pflegemama war begeistert, Neus meisterte sogar die Stufen in den Garten, zeigte Lebensfreude und machte Spaziergänge freudig mit.

Weil alles so problemlos lief, beschloss die Pflegemama im Januar sogar Neus zu adoptieren.

Doch dann -Ende Januar- zeigte die Hündin plötzlich Schmerzen und Lahmheit im Vorderbein.

Es wurde geröntgt und das Bild war ein echter Schock für uns alle, am Knie des Vorderbeines war ebenfalls eine Knochen-OP durchgeführt werden.  Auf Rückfrage bestätigte das spanische Tierheim, dass diese OP direkt nach dem Unfall im April 2018 durchgeführt wurde und nach Angaben des Tierarztes  stabil und gut verheilt war.

Für uns ist die Entscheidung dieses Tierarztes nur sehr schwer verständlich  – ein Hinterbein zu amputieren, wenn man sich bewusst macht, dass auch das Vorderbein  eine „Baustelle“ hat.

Aber das ist nun mal geschehen und wir können jetzt nur noch versuchen, Neus hier alle Hilfe zu geben, die möglich ist, damit sie noch eine gute Zeit hat.

Natürlich haben wir die Adoption rückgängig gemacht, aber Neus darf als Dauerpflegehündin in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und wir hoffen, dass das Vorderbein sich wieder stabilisiert und Neus ihr neues Leben noch eine lange Zeit geniessen kann.

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Golguita

GOLGUITA (Dauerpflegehund seit 2018)  kam im Oktober 2017 in ihre Pflegestelle.

Sie ist eine schöne und zarte Galga, die allerdings noch sehr in ihren Ängsten gefangen ist.
Unauffälligkeit ist ihre Überlebensstrategie, obwohl sie in gewissen Situationen auch bereits Neugierde zeigt.

Eigentlich waren die Ansätze heraus aus der Scheu und Schüchternheit schon erkennbar, aber in letzter Zeit zeigte sich doch wieder mehr Unruhe und Nervosität.

Um körperliche Einflüsse auszuschliessen wurde kürzlich ein Blutbild veranlasst, dass leider einen Leishmaniosetiter anzeigte und zu allem Überfluss auch noch eine Nierenschädigung ergab.
Ob die Nierenschädigung in dem jungen Alter evtl. angeboren oder durch schlechte Aufzucht bedingt ist, werden wir nie herausfinden und auch, dass der Mittelmeercheck aus Herbst 2017 negativ war, hilft nicht weiter.

Golguita wird jetzt entsprechend behandelt und da wir den Krankheitsverlauf überhaupt nicht einschätzen können, werden wir Golguita nicht in ein neues Zuhause vermitteln.

In Absprache mit der Pflegefamilie zieht die Hündin daher auf die Patenhundseite um.

Bitte Daumen drücken, dass die Behandlung gut anschlägt.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Frau Roksolana Chraniuk.

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Dona Lola

„Oldie but Goldie“ das beschreibt Doña Lona (Dauerpflegehund seit 2017)

Das Ömchen wurde wohl Zeit ihres Lebens als Gebärmaschine missbraucht. Und als sie dafür nicht mehr taugte, wurde sie lieblos entsorgt. Niemand wollte, dass sie den Rest ihres Lebens in einem Tierheimzwinger verbringt, vielmehr hat sie ein weiches Plätzchen, gutes Futter und Menschen, die sie auf´s Liebevollste umsorgen, verdient!

Doña ist zwar schon 10 Jahre alt, aber sie gehört noch nicht zum alten Eisen. Sie liebt Spaziergänge, legt auch im Garten noch mal einen schnellen Lauf auf den Rasen, um danach wieder genüsslich auf dem Sofa zu entspannen und zu kuscheln.

Die spanischen Tierärzte wollten sie aufgrund ihres Alters und wegen einer alten Ehrlichioseinfektion nicht mehr kastrieren. Und auch wir haben beschlossen, dass man ihr den Streß und das eventuelle Risiko einer Kastrations OP nicht mehr antun muss.

Doña hat einen Platz gefunden bei einer anderen älteren Hündin, die nicht mehr so mobil ist. Die beiden haben sich auf Anhieb verstanden, das Sofa miteinander geteilt und werden nun eine „RentnerWG“ bilden. Die Pflegemama freut sich, dass sie nun wieder jemand hat, mit dem sie noch spazieren gehen kann und der ihrer Hündin Gesellschaft leistet.

Wir freuen uns für Doña, dass sich alles so gut ergeben hat und hoffen, dass sie noch viele schöne Jahre in Geborgenheit bei ihrer Pflegemama verbringen kann.

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Elena und Esperanza

Elena und Esperanza (Dauerpflegehunde seit 05/2017),  beide etwa 10 Jahre alt, kamen 2016 aus Spanien nach Deutschland. Nach knapp einem Jahr mussten sie noch einmal ihr Zuhause wechseln.

Beide hängen sehr aneinander, haben auch schon diverse altersentsprechende „Zipperlein“, Esperanza muss regelmäßig Herztabletten nehmen und hat eine schwere Arthrose.

Daher sollen die beiden Damen nun nicht noch einmal die Familie wechseln, sondern als Dauerpflegehunde in ihrer Pflegefamilie bleiben.

Dort leben sie mit weiteren Hunden und einem Kater zusammen, können nach Lust und Laune auf der Wiese laufen oder auch nur im Gras oder auf dem Sofa im Wintergarten träumen.

Wenn ihnen danach ist, haben sie aber auch die Gelegenheit zu Spaziergängen in Wald und Feld oder aber auch zu einem ausgelassenen Spiel mit den anderen (Wind-)Hunden.

Ein schönes und altengerechtes Leben, das beide Lady’s hoffentlich noch lange geniessen können.

Update März 2019: Esperanza ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Ihre Pflegefamilie schreibt:
Liebe Esperanzita, im April 2017 bist du unerwartet mit deiner Schwester in unser Leben getreten. Bescheiden, dankbar, erstaunt über alles, was wir für dich gemacht haben, bist du sofort ein fester Teil in unserem Herzen geworden. Du kamst mit einem kranken Herzen, mit schwerer Arthrose und wir wussten, die Zeit ist begrenzt. Trotzdem, ein Schock, als wir im Februar 2019 die Diagnose Osteosarkom bekommen haben. Du hast gekämpft, die Zähne zusammengebissen. jetzt ging es nicht mehr… Im Kreis all deiner Freunde bist du mit Hilfe der Tierärztin, die du sehr gemocht hast, auf deinem Lieblingsplatz eingeschlafen. Nur zwei Tage, nachdem dein Kater-Freund gegangen ist, bist du gefolgt…
Wir sind froh, dass du ein Teil unserer Familie geworden bist, geliebtes Esperunzelchen!

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Jaloguina

Jalogüina (Dauerpflegehund seit 05/2017)  die auf den Namen Meena hört,  kam 2016 nach Deutschland. Ihr fehlt im rechten Oberschenkel der Femurkopf, auch die Wirbelsäule ist verkrümmt.

Mittlerweile hat Meena etliche Kilos zugenommen und die Muskulatur ist soweit trainiert worden, dass sie alle vier Beine beim Gehen, Laufen und Rennen benutzt. Es muss aber ständig mit ihr weitergearbeitet werden, damit sich die Muskulatur nicht wieder zurückbildet.

Es hat sich zudem herausgestellt, dass Meena, vermutlich durch eine Schädigung der Wirbelsäule, inkontinent ist.

Aufgrund ihrer körperlichen Verfassung und auch ihrer tiefsitzenden Ängste, insbesondere vor fremden Kindern und manchen Menschen, soll Meena nun nicht mehr umziehen, sondern als Dauerpflegehund in ihrer Familie bleiben.

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Flocke

Flocke (Dauerpflegehund seit 07/2016)  kam im März 2015 nach Deutschland.

Inzwischen ist er etwa 13 Jahre alt und auch wenn der kleine Kerl soweit noch fit ist – es gab keine Interessenten für ihn und die Chance, dass da noch Adoptanten anklopfen, war doch höchst gering.
Zudem – Flocke ist ein Einzelprinz, er möchte die Liebe seines Menschen möglichst mit keinem anderen Hund teilen.

Inzwischen hat er sich an die Hunde seiner Pflegestelle gewöhnt und da hält sich die Eifersucht nun auch in Grenzen. Aber am liebsten ist er mit dem Sohn der Pflegestelle zusammen, der seine Bezugsperson geworden ist. Flocke hat eine starke Bindung aufgebaut und fühlt sich rundherum glücklich.

Und es wurde dann entschieden, dass Flocke die Zeit, die er noch hat, dort verbringen soll, wo er sich eingelebt hat und wohlfühlt.

Hoffentlich sind es noch viele schöne und gesunde Jahre.

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Linda

Im Januar 2014 erreichte uns ein Hilferuf aus Mallorca, eine tierliebe Frau hatte eine junge Mixhündin mit völlig deformiertem Bein von der Strasse aufgegriffen, die Vermutung, dass Linda überfahren wurde und einfach liegen gelassen worden ist, lag nah.

Da sich bei FFF eine sehr erfahrene Pflegestelle auftat, die selbst Tierphysiotherapeutin ist, und in einer sehr kompetenten Ta-Praxis arbeitet, konnte Linda im März 2014 einreisen.Linda wurde hier Spezialisten in Sachen Orthopädie vorgestellt und nach ersten Röntgenuntersuchungen war klar, dass das Vorderbein einen alten Bruch aufwies, der schief zusammen gewachsen war. Aufgrunddessen war das Bein auch im Wachstum verzögert. Nach einer OP und 12 Wochen Rekonvaleszens, war Lindas Bein soweit als möglich begradigt, am Bänderschaden und der Verkürzung war jedoch nichts mehr zu ändern. Linda stört dies in keinster Weise und sie trägt eine Stützmanschette (bzw Orthese) zur Unterstützung der Bänder bei Belastung. Mit Massagen und Physioübungen wird Linda unterstützt und erhält Canosan und Zeel. Als wäre dies nicht genug, ist Linda Leishmaniose positiv. Sie erhält Allopurinol und ihre Werte werden stetig überwacht. Alles ist in bester Ordnung. Wer jetzt denkt, oh was für ein armer behinderter Hund liegt völlig falsch, sie strotzt vor Lebensfreude und Energie….ja man muß die wilde Hummel auch immer mal wieder(gerade im Freilauf) etwas einbremsen…wenn´s denn zu dolle wird. Linda zeigt im Freien an der Leine eine gewisse Unsicherheit. Sie verbellt andere Hunde und schnelle Objekte. Mit etwas Handling und der nötigen Ruhe, ist es aber zu managen. Linda ist kein 08/15 Hund, aber eine faszinierende Persönlichkeit.

Nach fast 2 Jahren ohne Anfragen, nach fast 2 Jahren der intensiven Betreuung durch ihre Pflegefamilie, nach 2 Jahren voll Auf und Abs, haben FFF als Verein und die Pflegestelle entschieden, was Linda sicher längst wusste.

„Ein Hund der weiß, wo er hingehört, ist ein freier Hund!“ Und Linda braucht nichts mehr als ihre Freiheit.

Linda (Dauerpflegehund seit 12/2015) wird nicht mehr auf die Suche gehen sondern bei ihrer Pflegefamilie bleiben.

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Vito

Vito (Dauerpflegehund seit 2015) ist bereits ein weiser älterer Herr, vermutlich 2006 geboren.

Er hat viele Jahre glücklich und zufrieden in seiner Familie gelebt, bis durch einen schlimmen Krankheitsfall die Situation eintrat, dass im Sinne des Hundes ein Wechsel unabdingbar war.

Kann man einen alten Baum noch mehrfach verpflanzen ?   Wir meinen nein.

Als sich daher die Chance bot, dass bei einem anderen älteren Herrn „dem Cadiz“ ein Platz als Dauerpflegehund frei wurde, haben wir dankend das Angebot angenommen.

Vito bleibt also in der Obhut des Vereins und wird seinen Lebensabend sehr ländlich im schönen Schleswig Holstein verbringen.

Er ist nun seit einiger Zeit dort und hat sich sehr gut eingelebt. Die beiden Rüden verstehen sich prächtig, können auch noch mal einen Sprint durch den Garten unternehmen oder verdösen den Tag im Wintergarten.

Wir freuen uns, dass Vito nicht noch einmal auf Familiensuche gehen muss und einen sicheren Platz bekommen hat.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Gaby Hänseroth.

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Xol

Das ist Xol (Dauerpflegehund seit 2011)

geboren wurde sie etwa im Februar 2011, sie wurde als Junghund von einem Auto angefahren und leider konnte trotz aller Bemühungen ihr rechts Vorderbein nicht erhalten werden. Xol ist also ein Dreibeinchen.

Xol hatte das Glück, dass sich eine Pflegestelle fand und so kam sie im Oktober 2011 nach Deutschland. Sie zeigte sich als typischer Junghund, war frech und lustig, liebte es zu spielen und zu toben. Fand den Gartenteich gerade richtig als ihre Badewanne, buddelte und machte sich zum Erdferkel. Xol schien sich mit ihrer Behinderung gut eingerichtet zu haben.

Doch dann Ende 2011 veränderte sich ihre Bewegungsfreude. Tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass sich eine Knochenhautentzündung gebildet hatte. Zudem wurde in der Schulter eine OCD festgestellt, eine nekrotisch bedingte Ablösung des Gelenkknorpels. Die OCD könnte durch ein Trauma hervorgerufen worden sein (ihr Unfall). Dies wurde natürlich durch die Überbelastung vorne noch verstärkt. Glücklicherweise hatte die Pflegestelle diese Veränderung schnell bemerkt und die Knochenhautentzündung  konnte medikamentös behandelt werden.

Aber auch Xol’s Immunsystem war nicht so top, immer wieder sammelte sie sich Pilze und Bakterien auf, die recht intensive Behandlungen erforderten.

Xol hatte also schon einiges durchzustehen und man darf ja nicht vergessen, dass sie zu diesem Zeitpunkt immer noch ein junger Hund war, der eigentlich fröhlich spielen sollte. Dennoch ertrug Xol alles sehr geduldig. Eine liebe und freundliche Hündin, die in ihrer Pflegefamilie glücklich ist und auch gerne mal Aufgaben wie das Hüten des Nachwuchses übernimmt.

Dann kam in 2014 die nächste Hiobsbotschaft.  Bei Xol wurde eine Keratitis festgestellt, eine entzündliche Veränderung der Hornhaut und der Nickhäute in den Augen. Die Krankheit verläuft schubweise und würde unbehandelt zur Erblindung führen. Xol wird also für den Rest ihres Lebens eine Spezial-Augensalbe  benötigen, um weitere Hornhautschädigungen aufzuhalten. Wie lange das einigermaßen gut gehen wird, denn die Salbe hat auch Nebenwirkungen, kann aber niemand sagen.  Leider sind auch die Bilder, die Xol mit Sonnbrille zeigen, kein Witz. Aufgrund dieser Erkrankung ist es ganz wichtig, dass die Augen vor UV Strahlen und grellem Licht geschützt werden.  Xol trägt also nun bei Spaziergängen dunkle Gläser und auch damit hat sie sich notgedrungen abgefunden.

Manche Hunde nehmen wirklich alles mit und es ist bewundernswert, dass sie trotzdem noch fröhlich und freundlich sind.

Ein dickes Danke an Xol’s Pflegestelle, die alles dies mit ihr durchsteht. Xol lebt in Franken.

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Fritz

Fritz (Dauerpflegehund seit 2015) hat aufgrund krankheitsbedingter Umstände sein Zuhause verloren.

Wir wissen, dass es für die Besitzerin ein sehr sehr schwerer Entschluss ist und sie hat versucht diesen Schritt so lange wie möglich hinauszuschieben.

Aber Glück im Unglück, denn die ehemalige Pflegestelle von Fritz hat sich gemeldet und angeboten Fritz wieder aufzunehmen. Er kommt also wieder zu Menschen und Hunden, mit denen er bereits vor seiner Vermittlung zusammen gelebt hat.

Da Fritz bereits ein älterer Herr ist, soll er nicht noch einmal umziehen müssen und so haben wir mit der Pflegefamilie entschieden, dass er als Dauerpflegehund dort bleiben wird.

Wir wünschen ihm noch viele glückliche und gesunde Jahre in seiner „neuen/alten“ Familie.

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Romeo

Romeo (Dauerpflegehund seit 2014)

Wurde uns im Dezember vorgestellt, ein Rüde der bereits auf 10 Jahre geschätzt wird, der im Mittelmeercheck in allen Bereichen als positiv getestet wurde.

Welche Chancen hat so ein Hund ? zwischen all den jungen und gesunden Rüden, die auch schon lange auf ihre eigenen Familien warten  (nur weil es Rüden sind und viele Adoptanten meinen die Hündinnen sind netter und einfacher) ?

Und dann  –  es meldet sich eine Pflegestelle, die anbietet Romeo aufzunehmen und ihm bis zu seinem Lebensende einen Platz zu geben. Und natürlich haben wir für Romeo zugegriffen.

Nun ist er da  und er macht so gar nicht den Eindruck eines alten und kranken Herren, aber natürlich können wir nicht in ihn hineinschauen.

Seine Pflegefamilie sagt über ihn: ….ansonsten ist er einfach  

  • sehr lieb
  • sehr verfressen, man kann in seinem Gesicht sehen, dass er sein Glück kaum fassen kann, wenn er es knistern hört
  • sehr freundlich
  • sehr verschmust, da kann er dann auch schon mal schubsen um als erster  dran zu sein
  • andere Hunde interessieren ihn überhaupt nicht und im Moment ist er etwas überschwenglich, rast wie ein Jungspund ganz genau eine Runde durch den Garten und ist dann total ausser Atem, aber man sieht ihm an, dass es für ihn total toll war.

Wir wünschen Romeo, dass er sein neues Leben noch lange geniessen kann und gemeinsam mit seiner Pflegefamilie werden wir unser Bestes tun, um das zu gewährleisten.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Christine Holzhauer.

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