Wir möchten Ihnen auf dieser Seite Hunde vorstellen, die aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht mehr auf eine eigene Familie hoffen können. Diese Hunde werden bis zu ihrem Lebensende in der Obhut des Vereins bleiben und in ihren Pflegestellen liebevoll betreut. Zum Teil sind diese Tiere auf dauernde medizinische Betreuung angewiesen und wir freuen uns über Paten, die uns bei der Versorgung dieser Hunde unterstützen möchten. Wenn Sie mehr über eine Patenschaft erfahren möchten, dann finden Sie unsere Ansprechpartner auf der Kontaktseite oder Sie verwenden einfach unser Kontaktformular.

Dona Lola

„Oldie but Goldie“ das beschreibt Doña Lona.

Das Ömchen wurde wohl Zeit ihres Lebens als Gebärmaschine missbraucht. Und als sie dafür nicht mehr taugte, wurde sie lieblos entsorgt. Niemand wollte, dass sie den Rest ihres Lebens in einem Tierheimzwinger verbringt, vielmehr hat sie ein weiches Plätzchen, gutes Futter und Menschen, die sie auf´s Liebevollste umsorgen, verdient!

Doña ist zwar schon 10 Jahre alt, aber sie gehört noch nicht zum alten Eisen. Sie liebt Spaziergänge, legt auch im Garten noch mal einen schnellen Lauf auf den Rasen, um danach wieder genüsslich auf dem Sofa zu entspannen und zu kuscheln.

Die spanischen Tierärzte wollten sie aufgrund ihres Alters und wegen einer alten Ehrlichioseinfektion nicht mehr kastrieren. Und auch wir haben beschlossen, dass man ihr den Streß und das eventuelle Risiko einer Kastrations OP nicht mehr antun muss.

Doña hat einen Platz gefunden bei einer anderen älteren Hündin, die nicht mehr so mobil ist. Die beiden haben sich auf Anhieb verstanden, das Sofa miteinander geteilt und werden nun eine „RentnerWG“ bilden. Die Pflegemama freut sich, dass sie nun wieder jemand hat, mit dem sie noch spazieren gehen kann und der ihrer Hündin Gesellschaft leistet.

Wir freuen uns für Doña, dass sich alles so gut ergeben hat und hoffen, dass sie noch viele schöne Jahre in Geborgenheit bei ihrer Pflegemama verbringen kann.

 

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Elena und Esperanza

Elena und Esperanza (Dauerpflegehunde seit 05/2017),  beide etwa 10 Jahre alt, kamen 2016 aus Spanien nach Deutschland. Nach knapp einem Jahr mussten sie noch einmal ihr Zuhause wechseln.

Beide hängen sehr aneinander, haben auch schon diverse altersentsprechende „Zipperlein“, Esperanza muss regelmäßig Herztabletten nehmen und hat eine schwere Arthrose.

Daher sollen die beiden Damen nun nicht noch einmal die Familie wechseln, sondern als Dauerpflegehunde in ihrer Pflegefamilie bleiben.

Dort leben sie mit weiteren Hunden und einem Kater zusammen, können nach Lust und Laune auf der Wiese laufen oder auch nur im Gras oder auf dem Sofa im Wintergarten träumen.

Wenn ihnen danach ist, haben sie aber auch die Gelegenheit zu Spaziergängen in Wald und Feld oder aber auch zu einem ausgelassenen Spiel mit den anderen (Wind-)Hunden.

Ein schönes und altengerechtes Leben, das beide Lady’s hoffentlich noch lange geniessen können.

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Jaloguina

 

Jalogüina (Dauerpflegehund seit 05/2017)  die auf den Namen Meena hört,  kam 2016 nach Deutschland. Ihr fehlt im rechten Oberschenkel der Femurkopf, auch die Wirbelsäule ist verkrümmt.

Mittlerweile hat Meena etliche Kilos zugenommen und die Muskulatur ist soweit trainiert worden, dass sie alle vier Beine beim Gehen, Laufen und Rennen benutzt. Es muss aber ständig mit ihr weitergearbeitet werden, damit sich die Muskulatur nicht wieder zurückbildet.

Es hat sich zudem herausgestellt, dass Meena, vermutlich durch eine Schädigung der Wirbelsäule, inkontinent ist.

Aufgrund ihrer körperlichen Verfassung und auch ihrer tiefsitzenden Ängste, insbesondere vor fremden Kindern und manchen Menschen, soll Meena nun nicht mehr umziehen, sondern als Dauerpflegehund in ihrer Familie bleiben.

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Annita

Annita (die jetzt Neele heißt )- Dauerpflegehund seit 05/2017 –  ist am 19. März d.J. per Flugzeug aus Spanien in Deutschland eingereist. Sehr schnell hat sich die Galga im Bonsai-Format (Neele ist „nur“ ca. 59 cm hoch und 20 kg leicht) in ihr neues Leben integriert und den vorhandenen Galgo  –  einen bereits älteren Herrn – ratzfatz um die Pfote gewickelt ;-)

Leider hat die Pflegemama bereits in der ersten Woche nach Neele’s Ankunft ein verändertes  (vermehrtes) Trinkverhalten festgestellt. Daraus resultierte dann logischerweise ein vermehrter Urinabsatz. Neele wurde beim Tierarzt vorgestellt. Der Befund: schlechte Nierenwerte.  Der anschließende Mittelmeertest brachte einen positiven Leishmaniose- und Babesiosebefund ans Licht plus Hautfilarien. Eine entsprechende Medikation plus Futterumstellung und einiges mehr wurde unverzüglich eingeleitet. Trotzdem haben sich bei der letzten Nachkontrolle die Nierenwerte leider nochmals verschlechtert.

Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, dass Neele auf unsere Patenhundeseite umzieht. Neele bleibt in ihrer Pflegestelle und wird dort liebe- und verständnisvoll umsorgt.

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Tsipras

Tsipras (Dauerpflegehund seit 07/2016)  hört jetzt auf den Namen Amira ” kleine Prinzessin”.

Sie kam im September 2015 nach Deutschland, gut 10 Jahre alt mit positivem Leish-Titer kaputten Karpalgelenken und einer Herzschwäche.

Nach allem was Tsipras in Spanien wohl erlebt hat, hat sie beschlossen hier noch ganz viel ihres neuen Lebens zu geniessen. Mitunter muss man sie sogar einbremsen, damit sie sich nicht überanstrengt. Sie liebt es auf der grossen Wiese zu laufen, alles abzuschnuffeln und hinterher dann relaxt ein Schläfchen zu machen.

In Absprache mit Amiras Pflegestelle haben wir beschlossen, sie für ihre verbleibenden Jahre dort zu lassen. Wir wünschen ihr, dass sie ihr schönes Umfeld und die Zuneigung ihrer Pflegemama noch lange geniessen kann

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Flocke

Flocke (Dauerpflegehund seit 07/2016)  kam im März 2015 nach Deutschland.

Inzwischen ist er etwa 12 Jahre alt und auch wenn der kleine Kerl soweit noch fit ist – es gab bisher keine Interessenten für ihn und die Chance, dass da noch Adoptanten anklopfen, ist doch höchst gering.

Zudem – Flocke ist ein Einzelprinz, er möchte die Liebe seines Menschen mit keinem anderen Hund teilen.

Nach kleineren Vorfällen in der Pflegestelle wurde beschlossen, dass Flocke zum Sohn der Pflegestelle in eine WG junger Leute umzieht und da hat er einen Platz gefunden, an dem er genau richtig ist. Er hat starke Bindung aufgebaut und fühlt sich rundherum glücklich.

Und so denken wir,  sollte Flocke die Zeit, die er noch hat,  dort verbringen, wo er sich eingelebt hat und wohl- fühlt. Hoffentlich sind es noch viele Jahre.

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Linda

Im Januar 2014 erreichte uns ein Hilferuf aus Mallorca, eine tierliebe Frau hatte eine junge Mixhündin mit völlig deformiertem Bein von der Strasse aufgegriffen, die Vermutung, dass Linda überfahren wurde und einfach liegen gelassen worden ist, lag nah.

Da sich bei FFF eine sehr erfahrene Pflegestelle auftat, die selbst Tierphysiotherapeutin ist, und in einer sehr kompetenten Ta-Praxis arbeitet, konnte Linda im März 2014 einreisen.Linda wurde hier Spezialisten in Sachen Orthopädie vorgestellt und nach ersten Röntgenuntersuchungen war klar, dass das Vorderbein einen alten Bruch aufwies, der schief zusammen gewachsen war. Aufgrunddessen war das Bein auch im Wachstum verzögert. Nach einer OP und 12 Wochen Rekonvaleszens, war Lindas Bein soweit als möglich begradigt, am Bänderschaden und der Verkürzung war jedoch nichts mehr zu ändern. Linda stört dies in keinster Weise und sie trägt eine Stützmanschette (bzw Orthese) zur Unterstützung der Bänder bei Belastung. Mit Massagen und Physioübungen wird Linda unterstützt und erhält Canosan und Zeel. Als wäre dies nicht genug, ist Linda Leishmaniose positiv. Sie erhält Allopurinol und ihre Werte werden stetig überwacht. Alles ist in bester Ordnung. Wer jetzt denkt, oh was für ein armer behinderter Hund liegt völlig falsch, sie strotzt vor Lebensfreude und Energie….ja man muß die wilde Hummel auch immer mal wieder(gerade im Freilauf) etwas einbremsen…wenn´s denn zu dolle wird. Linda zeigt im Freien an der Leine eine gewisse Unsicherheit. Sie verbellt andere Hunde und schnelle Objekte. Mit etwas Handling und der nötigen Ruhe, ist es aber zu managen. Linda ist kein 08/15 Hund, aber eine faszinierende Persönlichkeit.

Nach fast 2 Jahren ohne Anfragen, nach fast 2 Jahren der intensiven Betreuung durch ihre Pflegefamilie, nach 2 Jahren voll Auf und Abs, haben FFF als Verein und die Pflegestelle entschieden, was Linda sicher längst wusste.

„Ein Hund der weiß, wo er hingehört, ist ein freier Hund!“ Und Linda braucht nichts mehr als ihre Freiheit.

Linda (Dauerpflegehund seit 12/2015) wird nicht mehr auf die Suche gehen sondern bei ihrer Pflegefamilie bleiben.

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Vito

Vito (Dauerpflegehund seit 2015) ist bereits ein weiser älterer Herr, vermutlich 2006 geboren.

Er hat viele Jahre glücklich und zufrieden in seiner Familie gelebt, bis durch einen schlimmen Krankheitsfall die Situation eintrat, dass im Sinne des Hundes ein Wechsel unabdingbar war.

Kann man einen alten Baum noch mehrfach verpflanzen ?   Wir meinen nein.

Als sich daher die Chance bot, dass bei einem anderen älteren Herrn „dem Cadiz“ ein Platz als Dauerpflegehund frei wurde, haben wir dankend das Angebot angenommen.

Vito bleibt also in der Obhut des Vereins und wird seinen Lebensabend sehr ländlich im schönen Schleswig Holstein verbringen.

Er ist nun seit einiger Zeit dort und hat sich sehr gut eingelebt. Die beiden Rüden verstehen sich prächtig, können auch noch mal einen Sprint durch den Garten unternehmen oder verdösen den Tag im Wintergarten.

Wir freuen uns, dass Vito nicht noch einmal auf Familiensuche gehen muss und einen sicheren Platz bekommen hat.

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Xol

Das ist XOL (Dauerpflegehund seit 2011)

geboren wurde sie etwa im Februar 2011, sie wurde als Junghund von einem Auto angefahren und leider konnte trotz aller Bemühungen ihr rechts Vorderbein nicht erhalten werden. Xol ist also ein Dreibeinchen.

Xol hatte das Glück, dass sich eine Pflegestelle fand und so kam sie im Oktober 2011 nach Deutschland. Sie zeigte sich als typischer Junghund, war frech und lustig, liebte es zu spielen und zu toben. Fand den Gartenteich gerade richtig als ihre Badewanne, buddelte und machte sich zum Erdferkel. Xol schien sich mit ihrer Behinderung gut eingerichtet zu haben.

Doch dann Ende 2011 veränderte sich ihre Bewegungsfreude. Tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass sich eine Knochenhautentzündung gebildet hatte. Zudem wurde in der Schulter eine OCD festgestellt, eine nekrotisch bedingte Ablösung des Gelenkknorpels. Die OCD könnte durch ein Trauma hervorgerufen worden sein (ihr Unfall). Dies wurde natürlich durch die Überbelastung vorne noch verstärkt. Glücklicherweise hatte die Pflegestelle diese Veränderung schnell bemerkt und die Knochenhautentzündung  konnte medikamentös behandelt werden.

Aber auch Xol’s Immunsystem war nicht so top, immer wieder sammelte sie sich Pilze und Bakterien auf, die recht intensive Behandlungen erforderten.

Xol hatte also schon einiges durchzustehen und man darf ja nicht vergessen, dass sie zu diesem Zeitpunkt immer noch ein junger Hund war, der eigentlich fröhlich spielen sollte. Dennoch ertrug Xol alles sehr geduldig. Eine liebe und freundliche Hündin, die in ihrer Pflegefamilie glücklich ist und auch gerne mal Aufgaben wie das Hüten des Nachwuchses übernimmt.

Dann kam in 2014 die nächste Hiobsbotschaft.  Bei Xol wurde eine Keratitis festgestellt, eine entzündliche Veränderung der Hornhaut und der Nickhäute in den Augen. Die Krankheit verläuft schubweise und würde unbehandelt zur Erblindung führen. Xol wird also für den Rest ihres Lebens eine Spezial-Augensalbe  benötigen, um weitere Hornhautschädigungen aufzuhalten. Wie lange das einigermaßen gut gehen wird, denn die Salbe hat auch Nebenwirkungen, kann aber niemand sagen.  Leider sind auch die Bilder, die Xol mit Sonnbrille zeigen, kein Witz. Aufgrund dieser Erkrankung ist es ganz wichtig, dass die Augen vor UV Strahlen und grellem Licht geschützt werden.  Xol trägt also nun bei Spaziergängen dunkle Gläser und auch damit hat sie sich notgedrungen abgefunden.

Manche Hunde nehmen wirklich alles mit und es ist bewundernswert, dass sie trotzdem noch fröhlich und freundlich sind.

Ein dickes Danke an Xol’s Pflegestelle, die alles dies mit ihr durchsteht. Xol lebt in Franken.

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Fritz

 

Fritz (Dauerpflegehund seit 2015) hat aufgrund krankheitsbedingter Umstände sein Zuhause verloren.

Wir wissen, dass es für die Besitzerin ein sehr sehr schwerer Entschluss ist und sie hat versucht diesen Schritt so lange wie möglich hinauszuschieben.

Aber Glück im Unglück, denn die ehemalige Pflegestelle von Fritz hat sich gemeldet und angeboten Fritz wieder aufzunehmen. Er kommt also wieder zu Menschen und Hunden, mit denen er bereits vor seiner Vermittlung zusammen gelebt hat.

Da Fritz bereits ein älterer Herr ist, soll er nicht noch einmal umziehen müssen und so haben wir mit der Pflegefamilie entschieden, dass er als Dauerpflegehund dort bleiben wird.

Wir wünschen ihm noch viele glückliche und gesunde Jahre in seiner “neuen/alten” Familie.

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Mhelox

Mhelox (Dauerpflegehund seit 2014) wurde in Spanien von einem Tierheimhelfer am Straßenrand gefunden und es wird vermutet, dass er von einem Auto angefahren wurde. Die Untersuchung ergab einen offenen Bruch im rechten Vorderbein sowie eine gebrochene Hüfte auf der rechten Seite. Er wurde mehrfach operiert und durfte dann im Oktober 2013 auf eine Pflegestelle nach Deutschland ausreisen. Hier zeigte sich aber nach einiger Zeit, dass er das rechte Hinterbein trotz PhysioÜbungen nicht richtig benutzt. Wir haben dann entschieden ihn nochmals röntgen zu lassen und es wurde festgestellt, dass eine weitere OP an der Hüfte erforderlich ist. Drei Wochen nach dieser Operation wurde mit Physiotherapie begonnen und es stellte  heraus, dass die Entscheidung zur nochmaligen OP richtig war, da er sein Bein doch wieder häufiger einsetzt.

In der Zwischenzeit geht es ihm wieder gut, allerdings ist und wird er ein Handicap-Hund bleiben, der doch immer wieder physiotherapeutische Behandlung braucht, um die Rücken- und Beinmuskulatur zu stärken. Die Platte im Vorderbein bleibt vorerst, da er keine Schmerzempfindlichkeit zeigt und auch der Bewegungsablauf gut ist.

Was fremde Menschen angeht hat er, sicherlich bedingt durch seine Erfahrungen, Ängste mitgebracht. In seiner Pflegefamilie ist Mhelox allerdings ein sehr lieber und verschmuster Rüde, der sich auch sehr gut in das vorhandene Rudel eingefügt hat.

Da sich in der Zeit, die er jetzt in Deutschland ist, niemand wirklich für ihn interessiert hat, haben wir mit der Pflegefamilie entschieden, dass er als Dauerpflegehund dort bleiben wird.

Somit ist er auf die Patenseite umgezogen und wir hoffen, dass er noch viele schöne und hoffentlich gesunde Jahre bei seiner Familie verbringen darf.

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Flecha und Linda

Flecha und Linda (Dauerpflegehunde seit 2015)

Flecha und ihre Schwester Linda  wurden von einem Jäger im Alter von 9 Jahren im Tierheim abgegeben. Soll man nun sagen „na zum Glück hat er sie nicht getötet und immerhin hatte er sie 9 Jahre durchgefüttert“ ???   Immerhin scheint er die beiden Mädels gut behandelt zu haben aber was bleibt einem 9 jährigen Hund im Tierheim ……..

Nun, diese beiden hatten das Glück, dass hier ein Pflegepapa eine große Schwäche für ältere Tiere hat.

Seit Sommer 2014 sind beide Mädels nun in Deutschland.

Linda war sehr dünn und festgestellt wurde, dass sie eine Pankreasschwäche hat. Sie bekommt besonderes Futter – wird bekocht. Inzwischen hat sie auch gut zugenommen und die Tage an dem es ihrem Bauch nicht so gut geht, sind deutlich seltener geworden.

Flecha hat diese Probleme nicht – im Gegenteil bei ihr muss man aufpassen, dass sie nicht zu moppelig wird.

Beide Mädels sind ruhige, ausgeglichene und freundliche Mädels – sehr menschenbezogen und sehr schmusebedürftig.

Nur wenn sich ein Hase zeigt, dann wissen beide was sie bei ihrem Jäger gelernt haben.

Linda und Flecha haben nur ihr ganzes bisheriges Leben zusammen verbracht.

Es ist nicht so, dass sie permanent zusammenkleben aber man merkt doch, dass sie aufeinander eingespielt sind. Beide haben sich hier so problemlos und zufrieden in unser Rudel eingefügt, dass wir beschlossen haben – Flecha und Linda sollen auch ihre letzten Jahre miteinander verbringen und sich nicht noch einmal an neue Gegebenheiten gewöhnen müssen.

Sie werden also als Dauerpflegehunde in ihrer Familie bleiben.

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Romeo

ROMEO (Dauerpflegehund seit 2014)

Wurde uns im Dezember vorgestellt, ein Rüde der bereits auf 10 Jahre geschätzt wird, der im Mittelmeercheck in allen Bereichen als positiv getestet wurde.

Welche Chancen hat so ein Hund ? zwischen all den jungen und gesunden Rüden, die auch schon lange auf ihre eigenen Familien warten  (nur weil es Rüden sind und viele Adoptanten meinen die Hündinnen sind netter und einfacher) ?

Und dann  –  es meldet sich eine Pflegestelle, die anbietet Romeo aufzunehmen und ihm bis zu seinem Lebensende einen Platz zu geben. Und natürlich haben wir für Romeo zugegriffen.

Nun ist er da  und er macht so gar nicht den Eindruck eines alten und kranken Herren, aber natürlich können wir nicht in ihn hineinschauen.

Seine Pflegefamilie sagt über ihn: ….ansonsten ist er einfach  

–          sehr lieb

–          sehr verfressen, man kann in seinem Gesicht sehen, dass er sein Glück kaum fassen kann, wenn                  er es knistern hört

–          sehr freundlich

–          sehr verschmust, da kann er dann auch schon mal schubsen um als erster dran zu sein

–          andere Hunde interessieren ihn überhaupt nicht und im Moment ist er etwas überschwenglich, rast                  wie ein Jungspund ganz genau eine Runde durch den Garten und ist dann total ausser Atem, aber                  man sieht ihm an, dass es für ihn total toll war.

Wir wünschen Romeo, dass er sein neues Leben noch lange geniessen kann und gemeinsam mit seiner Pflegefamilie werden wir unser Bestes tun, um das zu gewährleisten.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Christine Bogner.

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Cadiz

CADIZ (Dauerpflegehund seit 2013)

ist 9-10 Jahre alt und hatte bei seiner bisherigen Besitzerin ein schönes Leben. Nun hat eine schlimme Krankheit alles verändert.

Zunächst wurde für Cadiz eine Pflegestelle gesucht für die Zeit in der sich seine Besitzerin einer Behandlung unterziehen musste.

Über eine Bekannte kam der Kontakt zu einer unserer Pflegemamas zustande und so zog Cadiz an die Ostsee.

Was zunächst als Übergangslösung angedacht war, wird nun leider von Dauer sein, Cadiz Besitzerin wird nicht mehr in Lage sein, sich um den Jungen in gewohnter Weise zu kümmern.

Sie hat aber den grossen Wunsch, ihren Jungen gut aufgehoben und versorgt zu wissen und so wurde Cadiz nun zum Mitglied in der FFF-Familie.

Er wird als Dauerpflegehund in der Pflegestelle an der Ostsee bleiben.

Sein Gesundheitszustand ist soweit gut, er hat eine leichte Schilddrüsenfehlfunktion, ist aber mit Tabletten eingestellt.

Wir wünschen Cadiz noch viele schöne Jahre im Hundeparadies in Rothensande.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Patin   Gabi Hänseroth

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Luz

Hier lesen Sie die ganze Geschichte von Luz: Hier klicken!

Luz  (Dauerpflegehund seit 2008) wird nie mit anderen Windis auf einer Wiese laufen können, aber in ihrem eigenen Garten unter Aufsicht und alleine, oder mit einem rücksichtsvollen Freund. Sie wird nie mehr lange Spaziergänge machen können, aber dafür überall mit hingehen. Sie liebt nicht alle Menschen, aber Ihre Eigenen abgöttisch. Sie wird keine Treppen steigen, aber die Couch und am Sonntag das Bett zum Kuscheln erklettern. Sie ist körperlich nicht die Größte, aber hat die schönsten großen Augen, mit denen sie einen permanent beobachtet. Luz ist einfach die geduldigste, bezaubernste, anhänglichste Galga  und in ihr Pflegestellenrudel gut integriert.

Luz ist durch eine furchtbar schlimme Zeit gegangen. Ihr seelischer Zustand hat sich zwar sehr verbessert, aber körperlich ist sie eine sehr behinderte Maus. Nur 3 Beine und ein versteiftes vorderes Fußgelenk, dass auch nach einer weiteren OP nicht besser geworden ist, wo soll Luz noch ihren Platz finden ?  Die Hündin hat ihr Herz ohnehin an ihre Pflegefamilie verschenkt und darum soll sie nun auch ihre verbleibende Zeit in ihrer vertrauten Umgebung verbringen.

Luz wird als Dauerpflegehund bei ihrer Familie bleiben  und  wenn Sie die Hündin mit einer Patenschaft unterstützen möchten, dann wenden Sie sich gerne an den Vorstand oder eine Regionalbetreuung.

Vielen Dank für die Unterstützung an die Paten   Familie Chraniuk.

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Sappho

SAPPHO (sprich Zaffo)  (Dauerpflegehund seit 2011) -unsere niedliche kleine Pflegemaus- ist erst geschätzte 5 Jahre alt und zu uns lieb und schmusig. Fremden gegenüber ist sie immer noch sehr skeptisch und zieht sich eher zurück. In unserem Hunderudel ist sie glücklich, hat in unserer Luisa ihre beste Freundin gefunden.

Soweit also alles total easy,  aber…… Sappho wurde in der Tötungsstation Movera entdeckt, abgeschoben weil sie nicht mehr tauglich war, weder zum Rennen und Jagen, noch zum Nachwuchs produzieren. Als die Tierschützer die Kleine dort rausholten, fiel ihnen sofort auf, dass Sappho links hinten sehr stark humpelt. Eine Untersuchung ergab, dass dort ein Bänderabriss vorliegt und dadurch die Kniescheibe verrutscht ist. Sappho wurde an der Uniklinik in Barcelona operiert, aber richtig zufrieden waren die Ärzte mit dem Ausgang der OP nicht. Wir haben die Hündin hier einem Facharzt für Knochen und Gelenke vorgestellt, der nach einer erneuten Röntgung zu dem Schluss kam “da ist nichts mehr weiter zu machen, die Verletzung ist zu alt”. Die Bänder haben sich bereits so weit verkürzt, dass ein weiteres zusammenziehen nicht mehr möglich ist. Der Tierarzt versicherte uns, dass Sappho keinerlei Schmerzen hat, eine Medikation ist also nicht notwendig. Aber natürlich weiß niemand, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ggf. könnte eine Versteifung des Beines vorgenommen werden, dazu rät der Tierarzt aber momentan nicht. Wir lassen Sappho also jetzt so viel freie Bewegung wie sie möchte, damit sich der Pomuskel an der Seite wieder aufbaut und so dem Bein mehr Kraft gibt. Langsames Spazierengehen strengt sie allerdings sehr an.

Update 15.12.2011
Nun ist Sappho seit mehr als einem Jahr bei uns, niemand hat sich für unsere Kleine interessiert. Nun vielleicht sollte es so sein. Seit einiger Zeit stellen wir fest, dass Sappho in den Bewegungen deutlich langsamer und steifer wird. Spazierengehen geht eigentlich gar nicht mehr, sie setzt sich immer wieder zwischendurch hin. Wir haben sie natürlich dem Tierarzt vorgestellt, der dann feststellte, dass durch die dauernde einseitige Bewegung, das andere Bein und der Rücken zu stark belastet sind und sich so Sapphos Probleme langsam über den ganzen Körper ziehen. Niemand weiß, wie lange die Hündin schon mit dieser Verletzung läuft. Vielleicht spielt auch die kalte Jahreszeit bei den Beschwerden eine Rolle mit, wer weiß. So wurde gemeinsam mit dem Vorstand beschlossen,  Sappho aus der Vermittlung zu nehmen. Sie wird Dauerpflegehund, kann sich hier auf einem großen Grundstück so bewegen wie sie es möchte und kann, braucht nicht an Spaziergängen teilzunehmen. Wir versuchen jetzt mit Physiotherapie ihr „noch“ gesundes Hinterbein und den Rücken zu stärken und belastbarer zu machen. Medikamente bekommt sie derzeit nur wenn es nicht anders geht, eine regelmäßige Schmerzmittelgabe wollen wir solange es geht noch vermeiden.

Falls Sie Sappho’s Behandlungen als Pate unterstützen möchten, dann wenden Sie sich gerne an uns.

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