Diese Rüden suchen ein Zuhause.

Milan

Geboren: 05/2017
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: 73 cm
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: kein Problem
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Ostharz
Anfragen an: Gabi Däwes –  g.daewes@farfromfear.de

mehr Bilder unter: Facebook Album

Milan – ein echter Kerl sucht seine Menschen

Milan ist ein wirklicher Freund und ein typischer Macho: Lustig, anhänglich, immer lieber mittendrin, statt nur dabei.

Er ist das canide Multitalent: Elegant, super muskulös, groß, wunderschön (ein Galgo eben) – aber auch folgsam, gelehrig, und dienstbeflissen bei der Arbeit. Nicht nur die Talente eines Sichtjägers sind ihm mitgegeben, er ist auch geschickt und konzentriert bei der „Nasenarbeit“.

Seine Pflegestelle schreibt über ihn:

“ Milan kam mit großer Angst vor Männern an und in den ersten Kontakten sucht er immer noch Distanz und zeigt wenig Begeisterung für zu schnelle Annäherung.

Bei Frauen ist diese Scheu nicht ganz so stark ausgeprägt, er kommt hier schneller in Kontakt – doch liebt er Beide, wenn er sie in sein Herz aufgenommen hat.

Lässt man ihm die Zeit und Möglichkeiten den Kontakt in seiner Geschwindigkeit anzubahnen, wird man mit ewiger Freundschaft und unglaublicher Anschmiegsamkeit von seiner Seite belohnt.

Erst einmal mit „seinen“ Menschen verbunden, ist Milan ein einziger Riesen-Kuschelbär. Er freut sich wie Bolle, wenn man nach Hause kommt, umarmt einen mit seinen gigantischen Pfoten und blickt einem tief in die Augen. In der abendlichen Entspannungsphase kommt er gerne auch mal auf den Schoß um Streicheleinheiten einzufordern.

Mit Kindern ist er liebevoll und schmusig, doch sollten diese nicht zu klein und bereits standfest sein.

Milan würde mit seinen vertrauten Menschen durch dick und dünn gehen – wenn es sein soll bis ans Ende der Welt.

Milan ist natürlich stubenrein, bleibt inzwischen in Gesellschaft mit den anderen Galgos auch sehr entspannt, wenn die Menschen mal abwesend sind. Er dekoriert nichts um und ruht in dieser Zeit.

Milan folgt seinen Menschen brav wie ein Lämmchen an der Leine, fährt mit Auto, geht in der gemischten Hunderunde Gassi- ohne auch nur die Länge der Schleppleine auszunutzen. Milan ist mit allen Hunden im Haus, im Garten und auch bei Leinenbegegnungen absolut verträglich.

Einzige Ausnahme: Milan ist kein Hund für Besuche in Hundeausläufen.

Seine überbordende Bewegungsfreude und Sportlichkeit verleiten ihn dort, andere Hunde abzufangen und zu stellen. Dies gelingt ihm auch, es gibt regional keinen schnelleren Hund als ihn- und wir vermuten das ihm dies auch bewusst geworden ist. Wenn Auslaufbesuche geplant wären, sollte Milan daher dort einen Rennmaulkorb tragen.

Milan ist wirklich mit der anhänglichste Galgo unter fast 30 Hunden, die bisher auf unserer Pflegestelle waren, jedoch wird er dies fremden Menschen bei einem Besuch nicht sofort so zeigen können, wie die es sich wünschen würden.

Sind Sie der / die Richtige für Milan?

Ihr Hund ist bei Ihnen keine Deko- sondern Familienmitglied?

Ihnen ist die Verantwortung für einen jungen „Bollerkopf“ in „Ponygröße“ mit Sprungfedern in den Beinen bewusst? Auch die Tatsache dass Masse mal Beschleunigung (30 Kg x 65 h/km auf 73 cm Rückenhöhe) gewisse Erziehung, Achtsamkeit und Stärke benötigt?

Sie sehen ein, dass Kuchen, Brot, Koch- und Küchenreste somit auf den Hinterbeinen auch auf 1,50 Meter Höhe oder mehr sicher entsorgt werden- ob Sie dies beauftragt haben oder nicht?

Sie bringen evtl. sogar einen gestandenen Ersthund / bestehendes Rudel und viel Zeit und Freude an der Beschäftigung mit den vierbeinigen Gesellen mit?

Alternativ haben Sie Zeit und Begeisterung mit diesem besonderen Rüden eine Gemeinschaft aufzubauen und mit ihm durchs Leben zu gehen. Wenn möglich begleitet er sie sicher gerne zum Arbeitsplatz.

Sie können zwischen den Zeilen lesen? und verstehen, dass hinter diesem „Edel-Koloss“ ein sensibles Weichei steckt, das wirklich Alles tun würde um zu gefallen und um sich der Liebe seiner Menschen zu versichern.

Sie finden Windhunde/Galgos schon toll, aber irgendwie fehlte ihnen bisher immer so ein wenig Kernigkeit und Hundepower? Hier ist das „All-inclusive-Paket“.

Wenn Sie sehr viele dieser Fragen mit ja beantworten können und diesen einzigartigen Gesellen kennen lernen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Milan ist kastriert, geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeererkrankungen getestet.

Sobald dies Corona bedingt wieder möglich sein wird könnten Sie Milan (auch mehrfach) im schönen Harz besuchen.“

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Niño

Geboren: ca 01/12/2012
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo-Mix
Umgang mit Katzen: er lebt mit Katzen, lässt sie in Ruhe
Umgang mit Kindern: freundlich zu Kindern
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Lörrach
Anfragen an: Gertrud Armbruster – g.armbruster@farfromfear.de

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Niño hat eine traurige Geschichte.

Er war als Junghund bereits im Tierheim von CD,  wurde von einer  jungen Frau adoptiert und alles war gut. Vor einiger Zeit zog die Besitzerin dann mit einem Mann zusammen und diese Verbindung lief nicht gut. Der Mann misshandelte sie und war auch zu Niño nicht nett. Es kam soweit, dass die Polizei eingreifen musste.  Der Mann wurde verhaftet und sitzt aktuell noch im Gefängnis, die Frau wurde in einem Frauenhaus untergebracht,  aber dort sind leider keine Hunde erlaubt.

Niño ist also der Verlierer, wurde im Tierheim wieder aufgenommen. Aber er ist im Tierheim nicht glücklich, trauert und sucht stark nach menschlicher Zuwendung.   Mit fremden Männern ist er anfangs etwas vorsichtig, aber die männlichen Tierheimhelfer haben es schnell geschafft Niños Vertrauen zu gewinnen.
Mit seinen Artgenossen ist Niño sehr gut verträglich und auch mit Katzen gibt es keine Probleme.
Niño ist sehr gut sozialisiert und gewohnt in einem Haushalt zu leben.

Er ist ein Galgo-Mix und der Anteil der anderen Rasse könnte auf einen Schäferhund hinauslaufen.
Der Mittelmeercheck zeigt eine positive Ehrlichioseerkrankung, er wird bereits mit Doxy behandelt.

Seit kurzem ist Niño in seiner Pflegestelle in Deutschland.

Seine Pflegefamilie schreibt.

Niño ist sehr auf Menschen bezogen und anhänglich. Er lässt sich gerne streicheln und liebt es zu schmusen.

Als Galgo-Schäferhund- Mix ist er aufmerksam und sehr gelehrig.

Niño ist stubenrein.
Im Haus verhält er sich ruhig und dekoriert nichts um. Treppen geht er ohne Probleme, ebenso mag er es im Auto mitzufahren.

Niño ist verträglich mit allen Hunden. Bei Rüden zeigt er sich als souveräner Galgo-Mix.

Mit Kindern ist er auch ganz lieb und lässt sich gerne von ihnen streicheln.

Niño lebt in seiner Pflegestelle mit zusammen mit zwei Galgos und vier Katzen. Die Katzen möchte er erst einmal beschnüffeln und begutachten.

Niño wartet in Lörrach auf seine Familie.

Bei genügend Zuwendung kann er auch als Einzelhund vermittelt werden, gerne aber auch als Zweithund zu einer Hündin.

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Alano

 06/2012
 männlich, kastriert
 Galgo Español
 67 cm
 geht leider überhaupt nicht
freundlich
 empfohlen
 Nähe Lüdenscheid
Gertrud Armbruster – gertrud.armbruster@farfromfear.org

Der hübsche Alano ist ein sehr liebevoller und menschenbezogener Rüde, anhänglich und verschmust. Er lebt auf seiner Pflegestelle in einem gemischten Rudel und versteht sich mit allen Hunden großer Rassen.

Alano fährt gerne im Auto mit, läuft problemlos Treppen, geht vorbildlich an der Leine und ist selbstverständlich stubenrein. Am liebsten ist er überall dabei. Er genießt es täglich im gesicherten Auslauf zu rennen, aber auch mit seinen Menschen ausgiebig zu kuscheln.

Alano braucht einen geregelten Tagesablauf mit festen Strukturen und klaren Ansagen und Auslastung. Er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb und ist nicht ableinbar.

Alano wünscht sich ein Zuhause ohne kleine Hunde, Katzen und Kleintiere, aber unbedingt mit mindestens einem (Wind -) Hundekumpel.. Standfeste größere Kinder sind kein Problem. Leider hat Alano auch in Hundegesellschaft nach wie vor größere Probleme alleine zu bleiben.

Alano ist kastriert, geimpft, gechippt und negativ auf alle MMK getestet.

Er freut sich in der Nähe von Lüdenscheid auf Besuch.

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Tete-GF- sucht eine Pflegestelle mit Adoptionswunsch –

Geboren: 11.2015
Geschlecht: männlich,  kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: 60 cm
Umgang mit Katzen: werden toleriert
Umgang mit Kindern: eher nicht…er hat Angst
Eignung als Zweithund: geeignet
Mittelmeercheck: Negativ
Pflegestelle: gesucht
Anfragen an: Regionalbetreuung http://www.zona-de-galgos.de/wir-ueber-uns-3/unser-team/

TETE wurde von seinem Besitzer/Jäger in  der Auffangstation abgegeben…da er keinen Nutzen mehr brachte.

TETE ist ein traumatisierter Galgo, tieftraurig und ängstlich. Er vertraute den  Menschen nicht, liess sich überhaupt nicht anfassen.

Seit Kurzem  befindet sich jetzt bei  Yaiza  wo er  geliebt wird und langsam anfängt zu vertrauen, er schläft sogar mit im Bett und ab und an gibt es ein zaghaftes Küsschen ;)

Er braucht unbedingt souveräne Hundekumpels von ihnen lernt er am meisten, schaut sich alles ab. Mit anderen Hunden zusammen zu sein und zu spielen liebt er sehr, und langsam geniesst er auch die Streicheleinheiten.

Für Tete suchen wir Menschen die Erfahrungen mit ängstlichen, traumatisierten  Nasen haben, die  ihm vor Allem  Zeit und Raum geben selbst zu entscheiden.

Keinesfalls sollte er unter Druck gesetzt werden, tägliche Routine gibt ihm Ruhe

Der liebe Bub ist geimpft, gechippt, kastriert und negativ auf Mittelmeererkrankungen getestet.

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Zazu

Geboren: 06/2016
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: ca 71 cm
Umgang mit Katzen:  geht leider nicht
Umgang mit Kindern: sollte kein Problem sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Grossraum Lünen
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Zazú. Womit fängt man da an, diesen tollen Rüden zu beschreiben?!
“Zazú ist Ende November bei uns als Pflegehund eingezogen.

Er ist 71cm groß und ein wirklich schöner Rüde. Besonders seine Zeichnung und seine aussagekräftigen Augen – in denen man sehr lesen kann.
Man kann ihm ansehen, dass er schon das eine oder andere mitgemacht hat. Nicht zu übersehen ist das (vermutliche) Brandmal auf seiner Nase.  Es beeinträchtigt seine Schönheit jedoch in keiner Weise. Da sprechen die Fotos für sich!

Wie ist Zazú sonst so?
Ein Traum. Ein Traum von Galgo/Greyhound.
Zazú scheint früh gelernt zu haben, sich gegen Menschen besser nicht zu wehren. Er macht einfach alles mit, bzw lässt es über sich ergehen. Man sieht ihm sofort an, wenn er vor etwas Respekt hat. Bei Männern wird ab und an noch der Rückwärtsgang eingelegt, aber nur, wenn diese sehr „dominant“ auf ihn zukommen. Es scheint, als würde er dann etwas Böses erwarten.

Draußen zeigt er sich von so ziemlich allen Einflüssen unbeeindruckt. Außerdem ist er unheimlich freundlich. Jedem gegenüber, sei es Mensch oder Hund. Die besonders Netten werden sogar mit Gejammer begrüßt.
Da wären wir auch schon beim nächsten Thema. Zazú „redet und diskutiert“ gern! Nicht den ganzen Tag, aber ab und zu. Wenn er Hunger hat, wenn er Durst hat oder seine Kuscheleinheiten fordert. Da setzt man durchaus auch mal die Stimme ein!

Was Zazú noch gar nicht gut findet, ist allein sein. Er hat Verlustängste, das ist nicht zu übersehen. Daran arbeiten wir jeden Tag.

Er hat schnell begriffen, wer zu seinem Rudel gehört. Ihm ist wichtig, dass alle auch zusammenbleiben. Wenn jemand geht, sei es Mensch oder Tier, wird er momentan noch sehr nervös. Da spürt man seine Ängste am meisten. Umso größer ist die Freude, wenn alle wieder da sind.

Er kümmert sich zudem rührend um seine Pflegegeschwister und die sich auch um ihn. Er orientiert sich stark an unserem Rüden der Familie und dessen große Lebensfreude steckt Zazú sofort an. Es wird viel und gerne gemeinsam getobt und das auch mal galgotypisch mit Körpereinsatz. Trotzdem ist Zazú anderen und auch kleineren Rassen gegenüber vorsichtig und stets freundlich.

Wenn es um Leckerchen geht, ist er vorne mit dabei. Da wird auch mal heimlich die Tüte aus dem Schrank geklaut. Teamwork mit unserer Hündin klappt da super!

Den Jäger in ihm darf man aber nicht vergessen. Sein Jagdinstinkt ist ausgeprägt und bei Spaziergängen ist er aktuell noch sehr aufmerksam. Wahrscheinlich hat er bei einem Jäger gelernt. Getobt wird also nur im Auslauf.
Da ist Zazú verspielt und streckt gern seine langen Beine. Dabei beeinträchtigt ihn seine alte Verletzung überhaupt nicht! Die Muskeln bauen sich bereits wieder auf. (Zazú wurde in Spanien mit einem Kreuzbandriss gefunden und das wurde dort sofort operiert)

Zazú wird definitiv seine Zeit brauchen um volles Vertrauen in seine Menschen zu gewinnen. Aber sollten seine Menschen dieses Vertrauen einmal gewonnen haben, haben sie einen Seelenhund, der für sie durchs Feuer gehen würde.

Wir wünschen uns für Zazú eine Familie, die Zeit und Geduld mitbringt. Die ihm die Zeit lässt, die er braucht, um seine Verlustängste ab- und Vertrauen aufzubauen. Die geduldig mit ihm ist und ihn unterstützt.
Außerdem möchte Zazú nicht allein leben. Er braucht mindestens einen Kumpel. Zum Toben, gegenseitigen unterstützen, aufpassen und einfach lieb haben.

Sollte Zazú jetzt euer Interesse geweckt haben, meldet euch! Er wartet freudig in Lünen auf euren Besuch!“

Zazú ist kastriert, gechippt, komplett geimpft und hat einen negativen Mittelmeercheck.

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Aladino

Geboren: 06/2018
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: nicht zu kleinen Kindern
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Ostharz
Anfragen an: Gabi Däwes –  g.daewes@farfromfear.de

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Aladino sucht… „one in a million“

primär den Menschen, der ihm hilft sich selbst wieder zu finden. Einen Menschen der nicht nur sieht, welch wunderschönes Geschöpf -in Sonderlackierung- ihm anvertraut ist, sondern der auch die Schatten akzeptiert, die das Leben über diesen noch jungen Hund geworfen hat.

Als sein Bruder verstarb, blieb Aladino traumatisiert bei ihm…wollte nicht von seiner Seite weichen. Vielleicht hatte er sich auch selbst bereits aufgegeben. Etliche Einfangversuche gingen schief, was sicher auch sein Misstrauen noch gesteigert hat. Schließlich konnte nur der eigene Hunger und somit das Futter ihn in die Lebendfalle locken. Auch im Tierheim zeigte sich Aladino extrem zurückhaltend und in seinem schlimmen Vorleben gefangen.

Seit Anfang Februar ist er nun in seiner Pflegestelle:

„Seinen Weg zurück in ein offeneres Leben hat er nun hier bei uns begonnen und jeden Tag gehen wir weitere Schritte auf eine positive Zukunft zu. Wir erleben zusammen mit ihm, dass es nicht die großen Sprünge sind, sondern vielmehr die kleinen Stepps, die die  Fäden zusammenknüpfen, aus denen schließlich der neue Lebensstrang entsteht.

Was macht Aladino aus? Wodurch bereichert er das Zusammenleben?

Er ist das absolute „Entschleunigungswunder“, er fordert einen heraus sich selbst zu reflektieren- er ist wie ein Yogatrainer für Geist und Seele, gibt einem die Erkenntnis, dass nichts erzwingbar ist. Mit Aladino lernt man sich selbst zu beobachten.

Er entscheidet das Tempo in dem Fortschritte möglich sind. Er „belohnt“  Ruhe, Geduld und Achtsamkeit mit größerer Nähe. Routinen helfen ihm dabei mehr und mehr Zufriedenheit und Entspannung zu erreichen. Seine Menschen müssen ihm „Brücken bauen“ über die er sich dann zu gehen traut.

Als hilfreich bei neuen Lernzielen, haben sich bei sich für Aladino unterschiedliche Vorgehensweisen gezeigt.

Was sein muss und nicht änderbar ist (z.B. Geschirr anlegen) – sehr ruhig, bestimmt und „kurz aber schmerzlos“.

Bei Zielen die nicht sofort erreicht werden müssen hilft es ihm, dass er auch noch mal zurückziehen darf und mehrere eigene Anläufe machen kann.

Ihn zu bedrängen macht gar keinen Sinn, aber was er aus eigenem Antrieb schafft, bringt ihn Schritt für Schritt weiter und stärkt sein Selbstbewusstsein.

Hat er sich Anfangs oft zurückgezogen, so will Aladino inzwischen dabei sein, manchmal nur beobachtend, aber immer öfter auch schon in direkter Nähe. Er „meutert und mault“ jetzt auch schon mal, wenn er nicht bei seinen Menschen und dem Rudel sein kann.

Beim Füttern darf auch schon das schöne Köpfchen gestreichelt werden.

Kürzlich legte er sich zu unserem 10jährigen Sohn aufs Sofa und lies sich volle 20 Minuten mit Ganzkörperstreicheleinheiten verwöhnen.
Generell gilt- abends ist alles besser als morgens. Abends kann Aladino auf der Couch liegen und sich sacht streicheln lassen.

Morgens scheint vieles Gute zunächst wieder vergessen zu sein…aber eben nicht völlig und so tanzen wir den Aladino Walzer…4 vor und 3 zurück 😊

Aber ganz klar ist festzustellen, dass Aladino bereit ist Bindung und Vertrauen aufzubauen, er braucht nur einfach seine Zeit.

Erwachsene haben es schwerer als Kinder, besonders Frauen traut Aladino deutlich zaghafter über den Weg. Bei Männern, auch fremden Besuchern dauert es inzwischen gar nicht mehr so lange, bis das Leckerchen aus der Hand in Aladinos Mäulchen verschwindet.

Ach und da gibt es noch die Aladino-Überzeugungswaffe: Käse! Aladino liebt Käse in allen Varianten…Wenn ich mit Leckerchentüten raschele stehen alle Hunde -außer Aladino- um mich herum… Rufe ich „Käse“ ist das Rudel ruck zuck vollzählig da. Er ist ein sehr kluger Hund.

Aladino lässt sich noch nicht jederzeit freiwillig anleinen, daher suchen wir Menschen mit ausreichend sicherem und großem Grundstück. “Angsthunderfahrung“ wären ein sehr grosser Vorteil. Menschen, die gewillt sind, ihn aus seiner Angst weiter in ein positives Leben zu begleiten. Ehrgeiz oder ein „Übermaß an Mitleid“ helfen hier nicht.

Aladino braucht einen ehrlichen, respektvollen Menschen, der bereit ist einen sicher noch lernintensiven Weg mit ihm zusammen durchzustehen. Jemanden, der kleine Veränderungen als Erfolge feiern kann. Dann gelingen ihm im Rückblick riesige Sprünge.

Aladino genießt ein vorhandenes Rudel sehr. Es schenkt ihm Sicherheit, die Möglichkeit sich Verhalten abzuschauen und auch nicht im Fokus stehen zu müssen.

Alleine mit einem Menschen wäre es aktuell für ihn noch sehr schwierig.

Besonders vorteilhaft haben sich Hundefreunde gezeigt, die über ein klein wenig Übermut und Tollpatschigkeit, oder ein wenig friedfertige Ignoranz verfügen, da sie Aladinos Skepsis nicht annehmen und er sich dann sogar schon mal in einen Sprint mitreissen lässt.“

Findet Aladino seine Nadel im Heuhaufen?

Es lohnt sich sicher, denn die gemeinsamen Fortschritte bringen auch unvergessliche Momente.

Die Pflegefamilie ist gerne bereit ernsthaften und geeigneten Interessenten die nötige Zeit, Informationen, und weitere Begleitung anzubieten.

Es ist für Aladino besonders wichtig eine gute, tragfähige Zukunft zu finden.

Sollten Sie bereit sein mit Aladino seinen Weg zu gehen, dann sind Sie herzlich eingeladen ihn persönlich im südlichen Ostharz zu besuchen.

Aladino ist kastriert, geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeererkrankungen getestet. Leider ist er momentan noch etwas kamerascheu, aber daran wird gearbeitet. 😊

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Jonan – Reserviert –

Geboren: 11.2017
Geschlecht: männlich/  kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 71 cm
Umgang mit Katzen: werden toleriert
Umgang mit Kindern:  gut
Eignung als Zweithund: sehr gut
Pflegestelle: Raum St. Goar
Anfragen an: Gertrud Armbruster –  g.armbruster@farfromfear.de

Jonan kam Mitte September nach Deutschland und hat sich in seiner Pflegestelle schon gut eingelebt.
Er ist ein feinsinniger, ruhiger und zurückhaltender „kleiner“ Kerl, dem man seine Vergangenheit noch anmerkt.

Jonan bindet sich stark an sein Rudel, braucht Ruhe und Beständigkeit und orientiert sich sehr an den älteren Galgas seiner Pflegestelle. Dann ist auch ein Spaziergang in fremder Umgebung halb so schlimm.

Am liebsten ist er im Haus und Garten unterwegs, spielt ausgelassen mit seinen Kumpels und chillt danach ausgiebig auf der Couch. Im Haus ist er ruhig, von Anfang an stubenrein, geht Treppen ohne Probleme
und kann auch schon mal ein paar Stunden mit den anderen Hunden alleine bleiben.
Die Küche allerdings sollte sehr gut gesichert werden, er klaut wie ein Rabe und ist dabei auch sehr erfinderisch unterwegs.

Jagdtrieb ist klar vorhanden, er sollte gut gesichert werden.

Auch wenn er in Spanien den Katzentest bestanden hat, sollte er besser nicht zu Katzen, er reagiert jetzt hier schon sehr auf sie.

Jonan ist kein Hund für die Stadt, alles laute und hektische, kleine Kinder und Autoverkehr setzen ihm noch stark zu.

Er hat eine alte Verletzung an der linken Vorderpfote, die ihm ab und zu  noch Probleme bereitet, darauf sollte etwas Rücksicht genommen werden.

Wir wünschen uns für „unser Hasenfüßlein“ ein ruhiges und ländlich gelegenes Zuhause mit großem Garten und mindestens einem „windigen“ Begleiter.

Jonan ist kastriert, geimpft, geschippt und MMK negativ getestet.

Besucht werden kann er im Raum St. Goar.

Kategorie: Galgos, Rüden, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Jonan – Reserviert –

Puma – Reserviert –

Geboren:  07/2018
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: ca. 65 cm
Umgang mit Kindern: nur größere Kinder, er hat Angst
Pflegestelle: Raum Lörrach
Eignung als Zweithund: ja
Anfragen an: Gertrud Armbruster –  g.armbruster@farfromfear.de

mehr Bilder unter: Facebook Album

Puma wurde in Spanien zusammen mit seinen Galgofreunden Ulises und Alma (Pension Grisette) in einer großen Falle eingefangen und in die Auffangstation gebracht. Dort wie auch in den ersten Tagen in seiner Pflegestelle war Puma sehr scheu und ängstlich.

Sein Futter aß er zuerst sehr vorsichtig mit Abstand aus der ausgestreckten Hand der Pflegemama, wenn deren Galgos daneben standen und mitfutterten.  Inzwischen vertraut der hübsche, lackschwarze Puma mit dem weißen Brustfleck, den weißen Pfoten und der weißen Schwanzspitze seiner Pflegemama. Er frisst nun selbständig und mit Appetit.

Im Haus bewegt sich Puma in allen Räumen. Treppen geht er ohne Schwierigkeiten. Er war von Anfang an stubenrein.

Puma liebt die Gesellschaft der anderen Galgos, ist super verträglich und sozial, sprintet gerne eine Runde mit ihnen im eingezäunten Freilauf und teilt  sein Futter mit ihnen. Zu anderen Hunden, ganz gleich, ob groß oder klein, ist Puma stets freundlich, zärtlich und zurückhaltend.

Streicheleinheiten seiner Pflegemama mag Puma sehr gerne. Von fremden, ruhig wirkenden Menschen lässt er sich streicheln, möchte aber entscheiden, wann er die Berührung zulässt. Bei Besuch, der schnell auf ihn zugeht, weicht Puma zurück.

In Spanien hat er den Katzentest bestanden, in seiner Pflegefamilie leben keine Katzen.

Rassetypisch ist Jagdtrieb vorhanden. Bei Sichtung von Wild lässt sich Puma aber gut ablenken. Mit seinem Pflegerudel geht er gerne in der Natur spazieren, mag die ruhigen Wege ohne zu häufige Begegnungen mit fremden Menschen. Kinderspielplätze oder die belebten Straßen einer Stadt sind Puma zu laut. Inzwischen kann er mit seinem Pflegerudel an fremden Menschen oder hüpfenden Kindern vorbei gehen, sucht aber Sicherheit bei seiner Pflegemama.

Das Auto fahren ist kein Problem, Puma legt sich sofort hin und schläft während der Reise. Auch das Vorbeigehen an fahrenden Autos und Fahrrädern meistert er ohne Probleme.

Wir suchen für Puma eine ruhige Familie mit mindestens einem mittelgroßen, souveränen Windhund zum Spielen und Flitzen und einen eingezäunten Garten in ländlicher Umgebung.

Puma ist kastriert, geimpft, gechippt und sein Mittelmeertest ist negativ.

Besuchen können Sie ihn im Raum Lörrach.

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