Poncio

Geboren: etwa 04/2018
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 61 cm
Umgang mit Katzen: nicht geeignet
Umgang mit Kindern: keine Angabe/ nicht getestet
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Hamburg
MMC Test: negativ
Anfragen an:  Ulrieke Gerken – u.gerken@farfromfear.de

mehr Bilder unter:  Facebook-Album

Als Poncio von Spanien nach Deutschland kam, war er anfangs sehr ängstlich. Er hat sich aber unheimlich schnell hier eingelebt und zu einem ganz normalen munteren und neugierigen Hund entwickelt. Der kleine Kerl, der in seiner Pflegestelle Pino genannt wird, ist stubenrein, läuft vorbildlich an der Leine, kann mit seinen Hundekumpels allein bleiben, und fährt sehr brav im Auto mit. Bei Letzterem haben wir festgestellt, dass es ihm hilft, wenn er während der Fahrt nichts sieht. Wenn er frei im Kofferraum mitfährt, wird ihm übel. Wenn er in einer Box liegt, über die ich eine Decke lege, dann ist Autofahren kein Problem für ihn. Er lebt momentan mit einem Rüden und einer Hündin zusammen.

Ab und zu merkt man noch, dass Pino schlechte Erfahrungen gemacht hat. Fremde Menschen oder plötzliche laute Geräusche können ihm noch Angst machen. Er ist aber immer sehr gewillt Dinge kennenzulernen, und wenn man ihm dann einfach seine Zeit lässt, akzeptiert er sie sehr gut und verhält sich bald wieder normal. Inzwischen hat er Dinge wie Restaurantbesuch, Tierarzttermin, das Übernachten in einer Hundepension und mehrere Besucher im eigenen Heim gut gemeistert.

Pino ist sehr sportlich und liebt es mit anderen Hunden zu spielen, im Auslauf legt er ein unheimliches Tempo vor. Er sucht außerdem regelmäßig Körperkontakt, entweder mit seinen Hundekumpels oder seinem Menschen. Er ist insgesamt ein unheimlich lieber und neugieriger Hund, der gerne mit einem schmust und sehr unkompliziert ist. Wenn er in ein neues Zuhause umzieht, wird er mit Sicherheit anfangs wieder ängstlicher sein und braucht dann zunächst einmal Ruhe und etwas Geduld. Sobald er merkt, dass man ihm nichts Böses will, nimmt er Zuwendung aber dankbar an und gewöhnt sich an alles Neue gut. Er kommt momentan in einem durchaus belebten Wohngebiet gut klar, mitten in der Großstadt zu leben wäre aber sicher nichts für ihn.

Ein Zuhause mit Hundekumpel wäre toll, Kinder sollten schon älter sein und verstehen, wann er Angst hat. Pino hat einen ausgeprägten Jagdtrieb.

Poncio ist kastriert, gechippt, geimpft und hat einen negativen Mittelmeercheck.

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Freddie

Geboren: 06/2019
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 66 cm,
Umgang mit Katzen:   nicht getestet
Umgang mit Kindern:  sollten bereits etwas grösser sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum südlich Bremen (Nds.)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de
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Freddie ist ein Fundhund, über dessen Vorgeschichte wir leider nichts sagen können.
Er wurde in Spanien immer wieder an einer Landstrasse gesehen und den Tierschützern gelang es dann, ihn mit einer Futterfalle anzulocken und einzufangen.Wie gesagt wir wissen nicht, was Freddie in seinem jungen Leben bereits erlebt hat, aber sein Verhalten Menschen gegenüber zeigt, dass es nichts Gutes gewesen sein kann.

Freddie ist nun seit Ende August auf einer Pflegestelle im Raum Bremen.
Anfangs wäre Freddie am liebsten unsichtbar gewesen. Er suchte keinen Kontakt zu Menschen, wich Berührungen aus, fühlte sich am wohlsten in „seiner“ Hundebox und frass auch nur dort..
Geschäfte gingen zunächst nur an der Leine im Garten.

Die Pflegestelle hat ihm viel Zeit gegeben zu sich selbst zu finden und jetzt so langsam zeigen sich Veränderungen. Freddie ist nicht mehr nur auf die Box fixiert, sondern wechselt jetzt seine Liegeplätze und traut sich sogar auch mal aufs Sofa.

Er hat zu den Menschen Zutrauen gefasst, lässt sich nun auch streicheln – bevorzugt dabei allerdings seine Pflegemama.
Mit den -in der Pflegestelle vorhandenen- Hunden war Freddie von Anfang an problemlos.
Allerdings traute es sich anfangs nicht mit den anderen auf dem Grundstück zu laufen oder zu spielen. Auch das fängt er jetzt erst an. Er beobachtet und schaut sich vieles von den anderen Hunden ab.

Inzwischen hat Freddie auch das Gassigehen für sich entdeckt und benimmt sich sehr gut an der Leine. Aber es gibt auch da noch mal Schreckmomente, insbesondere wenn Autos vorbeifahren.

Was dieser junge Rüde erlebt hat, was ihn so tief verunsichert hat …. ???
In Situationen, die er als bedrohlich empfindet, verfällt er in eine Stressstarre, aber Freddie hat ein liebes und duldsames Wesen und geht nicht in Abwehrhaltung.
Er ist nun auf dem richtigen Weg, braucht aber ruhige Menschen, die sehr viel Verständnis und Geduld haben und ihn auf seinem Weg unterstützen.  Sein neues Zuhause sollte eher in ländlicher Umgebung sein, mindestens ein souveräner Hundefreund und ein gesicherter Garten sind unbedingt nötig.

Freddie ist kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt. Der Mittelmeercheck ergab eine Zeckeninfektion, die bereits in Spanien mit Antibiotika behandelt wurde. Leishmaniose ist negativ.

Freddie lebt derzeit auf einer Pflegestelle im Großraum Bremen.

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Amelie

Geboren: 01/2019
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm,
Umgang mit Katzen:   besser nicht
Umgang mit Kindern: sollten bereits etwas grösser sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Lünen (NRW)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Amelie – jetzt Cleo

Hallooo??? Ist da jemand? Hier ist Cleo! So heiße ich jedenfalls, seit ich vor fast 3 Monaten in diesem Land mit dem komischen Wetter angekommen bin. Nennt ihr sowas Sommer? Ich bin anderes gewöhnt!

Irgendwie habt ihr mich bisher nicht bemerkt ?!? Schaut doch mal auf meine Fotos, alle hier sagen: ich bin wunderschön. 😊
Nun ja, meine Pflegemama hat mir nun gesagt, ich soll mich nun mal selbst bei euch melden, damit die Infos wahrheitsgemäß sind und aus erster Pfote stammen!
Ich weiß nur nicht so recht, wo man da anfängt, ich liebe doch so vieles hier.
Jeden Morgen freue ich mich so sehr, dass ich endlich „ich“ sein darf, dass ich mit einem Grinsen durch die Wohnung hüpfe. Der positive Nebeneffekt ist, dass ich meine Menschen gleich mit zum Lachen bringe. Witzig oder?
Außerdem kriege ich so langsam auch meine Kumpels wach. Solche Trantüten…
Trotzdem freue ich mich, wenn wir dann gemeinsam auf Entdeckungstour beim Spaziergang gehen. Ähm, wenn nicht gerade dieses nasse Zeug von oben kommt. Widerlich. Laut Pflegemutti bin ich aus Zucker und der löst sich bekanntlich bei Regen auf! 😉
Da gehe ich lieber fix in den Garten und schnell wieder rein.

Mittlerweile habe ich mich an viele komische Geräusche hier gewöhnt. Ich habe keine Angst mehr davor. Nur, wenn ich ohne meine Hundefreunde unterwegs bin, fühle ich mich nicht so gut. Mir geht es besser, wenn sie dabei sind. Ich bin gern Mitglied eines Teams! Wir haben sogar schon ein paar Mal „Menschenfrei“ gehabt und hatten die Wohnung für uns. Gut, ist nicht viel passiert, wir haben einfach ausgiebig geschlafen.

Am Anfang hatte ich ein wenig Panik, wenn ich ins Auto steigen sollte. Ich wollte dort schnell wieder raus. Da musste Pflegemutti echt aufpassen. Jetzt finde ich es klasse und habe gelernt, zu warten. Wir fahren zu tollen Wiesen (gesicherten Ausläufen), wo ich frei laufen darf und wir spielen können.

Meiner Pflegefamilie vertraue ich immer mehr. Ich liebe es gekuschelt zu werden, zu spielen und zu üben. Manchmal diskutiere ich dabei aber auch, ich bin 2 Jahre alt, als ob ich nicht auch mal was besser weiß! Ich höre noch öfter „Erziehung, Cleo braucht Erziehung“. Könnt ihr mir sagen, was das für ein Typ ist? Ist der nett?
Fremde Menschen gucke ich mir nämlich immer erstmal mit Abstand an. Ich weiß, dass nicht alle so nett sind, wie hier, wo ich jetzt bin. Trotzdem bin ich oft doch sehr neugierig und sage „Hallo“. Hat sich auch schon gut gelohnt. Streicheln, Leckerlis, was eine Königin eben verdient.

Hm, naja, meine Pflegemama schaut mich gerade so von der Seite an. Ich glaube, ich soll noch erzählen, dass ich auch liebend gern jagen würde, wenn ich könnte. Aber hey, so sind doch fast alle meiner Art!
Katzen finde ich besonders spannend. Das wären nicht die richtigen Mitbewohner für mich. Die regen mich draussen schon auf, wenn die da rumstrolchen. Lieber einen Hundekumpel. Das wäre toll! ♥️

Jetzt hab ich aber keine Zeit mehr, wir gehen spielen! Wenn ihr mehr wissen wollt, Pflegemutti gibt gern Auskunft!
Ach so ich muss euch ja noch sagen wo ihr mich findet – ich wohne aktuell in Lünen, da kann man mich auch besuchen.

Wir sehen uns dort, eure Cleo!

Cleo ist kastriert, geimpft, gechipt. Der Mittelmeercheck ergab negative Titer für Leishmaniose, Ehrlichiose und Anaplasmose.  Der Filarienbefund war positiv, die Behandlung ist aber bereits erfolgreich abgeschlossen.

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Tosca

Geboren: 05.06.2020
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 66 cm
Umgang mit Katzen: nicht zu Katzen
Umgang mit Kindern: kein Problem
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Gießen
Anfragen an: Kerstin Aumann – k.aumann@farfromfear.de

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Traumhund sucht Traumzuhause. Tosca ist eine große, junge und aufgeschlossene Hündin. Sie liebt alle Menschen, egal ob groß oder klein. Sie möchte ihre Menschen immer umarmen und kuscheln.

Sie liebt es zu spielen und zu toben, deshalb ist ein Zweithund ein unbedingtes muss. Auto fahren ist für sie kein Problem und sie läuft gut an der Leine. Rassetypisch hat sie Jagdtrieb, sie sollte daher nicht zu Samtpfoten und zu kleinen Hunden.

Für die Maus wünschen wir uns ein Zuhause mit viel menschlicher Gesellschaft. Sie kann in in Hunde Gesellschaft 2-3 Stunden alleine bleiben.

Sie muss noch ein paar Dinge lernen, aber Tosca will ihren Menschen gefallen und lernt daher schnell.

Tosca ist kastriert, geimpft und gechippt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Kennenlernen können Sie Tosca im Raum Gießen.

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Talasso

Geboren:   06/2016
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca.68 cm,  25 kg
Umgang mit Katzen:  mit hundeerfahrenen Katzen sollte es klappen
Umgang mit Kindern: kein Problem
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Hannover
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Talasso wurde von den Tierschützern aus einer Perrera in Toledo herausgeholt. Er war sehr abgemagert, sein Körper war von vielen kleinen Wunden übersät. Zudem hatte er sich eine schwere Rutenverletzung zugezogen, die nicht heilen wollte. So hat man sich dann entschlossen, den überwiegenden Teil der Rute zu amputieren um weiterem Knorpelfraß vorzubeugen.  Nun hat Talasso eine Stummelrute, aber das tut seiner Schönheit keinen Abbruch.

Seit Mitte Juni ist Talasso nun auf seiner Pflegestelle in Deutschland und lebt hier mit zwei weiteren Galgos (Rüde und Hündin) problemlos zusammen. Er orientiert sich sehr stark an den Beiden, läuft hinter ihnen her und beobachtet ihr Verhalten im Haus.

Seine neuen Herausforderungen meistert Talasso bravourös, zumal das Leben im Haus für ihn vollkommen neu zu sein scheint. Schnell hat er verstanden, dass es zweimal täglich Futter gibt und wo sein Futterplatz ist… (okay, dass die Näpfe der anderen Beiden nicht sofort „geentert“ werden sollen, muss er noch verinnerlichen 😊).

Weiche Liegeplätze hat er auch für sich entdeckt.

Treppe gehen hat Talasso schnell gelernt, inzwischen nimmt er gleich mehrere Stufen gleichzeitig.

Nachts schläft er ruhig und wenn dann der neue Tag beginnt, freut er sich wie verrückt… der ganze Hund wackelt und er grinst seine Menschen an.

Im Auto mitfahren war für Talasso von Anfang an unproblematisch, er springt mit den anderen rein, es dauert allerdings eine Weile, bis er sich abgelegt. Beim Aussteigen wartet er geduldig, bis die Leine angelegt ist.

Talasso geht sehr entspannt an der Leine. Seine Geschäfte erledigt er zurzeit noch vollständig auf den ersten 100 Metern des Spaziergangs. Markieren hat er noch nicht für sich entdeckt, aber er fängt jetzt schon mal an, draussen an interessanten Stellen zu schnüffeln.

Der galgotypische Jagdtrieb ist auf jeden Fall vorhanden, er bleibt händelbar, man merkt dann aber schon wie viel Kraft er hat.

Andere Hunde erblickt er schon von weitem und ist dann recht aufgeregt, möchte am liebsten hin… Vor allem kleine Hunde findet er spannend, lässt sich aber nach kurzer Aufforderung und noch einmaligem umdrehen ohne weiteres an ihnen vorbeiführen.

Wir vermuten, dass Talasso mit Menschen, insbesondere mit Männern, keine guten Erfahrungen gemacht hat. Er ist nicht ängstlich – eher vorsichtig und braucht den Moment des Abschätzens.  Aber in geschlossenen Räumen bereiten z.B. frontales auf ihn zugehen, schnelle Bewegungen oder aufgeregte Stimmung ihm zurzeit noch Stress. Er weicht dann zurück und versucht sich „unsichtbar“ zu machen, in dem er sich abduckt und aus dem Blickfeld geht.

Aber auch solche Situationen meistert er mit jedem Tag besser…seine Neugier hilft ihm dabei.

Beim Thema „Leckerchen“ ist er hier schon einen Schritt weiter…da vergisst er seine Vorsicht schneller und wenn Pflegemama am Herd steht, dann würde er auch gerne mal beim Kochen helfen!

Wir suchen für Talasso eine eher ruhige Familie, die bereit ist sein Tempo mitzugehen und ihm Zeit lässt in seinem neuen Leben endgültig anzukommen.

Ein weiterer Windhundkumpel sollte unbedingt vorhanden sein, ob Rüde oder Hündin spielt dabei keine Rolle.

Talasso ist ein agiler Rüde im besten Alter, er hat auch bereits das Spielen entdeckt, zottelt seine Plüschtiere und sollte auf jeden Fall die Möglichkeit haben auf einem gesicherten Grundstück seine Beine strecken zu können, was er hier auch ausgiebig macht.

Talasso ist kastriert, geimpft, entwurmt und gechipt. Sein Mittelmeercheck ist komplett negativ.

Sie können Talasso am Stadtrand von Hannover kennen lernen.

Update  12.10.2021:
Moin ihr da vor dem Bildschirm  –   habt ihr mich vergessen oder warum höre ich nix?

Bei meinen Pflegeeltern habe ich mich inzwischen wunderbar eingelebt. Meine anfängliche Zurückhaltung ist fast komplett gewichen, trotzdem bin ich eher der bescheidene Typ – möchte keinem auf die Nerven gehen.

Beim Fressen habe ich gelernt, dass hier jeder seinen eigenen Napf hat, ich okkupiere keine angestammten Ruheplätze, fahre sehr gerne im Auto mit und lege mich auf Kommando jetzt auch sofort hin. Im Haus benehme ich mich vorbildlich und auch wenn ich mit den anderen Galgos allein bin, dekoriere ich nichts um!

Den ersten Auslandsurlaub und eine Familienfeier im feinen Restaurant habe ich zur vollsten Zufriedenheit gemeistert. Bei Spaziergängen bin ich an allem interessiert, laufe aber entspannt an der Leine…nur bei Wildsichtung versuche ich dort hin zu kommen und verliere kurzfristig die Contenance.

Ich habe ein paar Kilos zugelegt und bin inzwischen ein stattlicher Kerl geworden :-) Da meine Rute ja etwas kürzer ist, wackele ich bei Freude mit meinem ganzen „Heck“…ein Anblick, der meinen Pflegeeltern immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert!

Meine beiden erfahrenen Hundekumpels hier in der Pflegestelle haben mir gut gezeigt, wie Leben hier geht. Deshalb möchte ich auch in Zukunft mit einem souveränen Hundekumpel leben und wünsche mir einen gesicherten Garten, wo ich dann auch mal meine Runden drehen kann. Ansonsten bin ich aber für jedes Abenteuer zu haben…also…meldet euch einfach bei meinen Pflegeeltern und besucht mich in Hannover!

WUFF WUFF … euer Talasso

 

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Tona

Geboren: 04/2016
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm,
Umgang mit Katzen: Test in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern:  Kinder sollten verständig sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Braunlage (Harz)

Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Tona ist eine ganz spezielle Hündin.

Ihre Geschichte spiegelt das Leid vieler Galgos wieder.  Sie wurde gemeinsam mit 4 anderen Galgos im April 2019 von einem Galguero im Tierheim abgegeben. Alle Hunde waren in keiner guten körperlichen Konstitution. Aber viel schlimmer als der körperliche Zustand war das Verhalten der Hunde. Wenn Menschen sich näherten, dann erstarrten sie vor Angst oder suchten die Fluchtmöglichkeit. Das war Panik pur – tief traumatisierte Tiere.

Es hat mehr als ein Jahr gedauert, bis es den Tierheimmitarbeitern gelang Tona in ihrem Zwinger zu berühren, ihr ein Leckerchen zu geben. Draussen im Auslaufgelände war eine Annäherung gar nicht möglich, da hielt sie immer den Sicherheitsabstand.

Solche Hunde sind im Tierheim auf verlorenem Posten, weil die Helfer dort bei aller täglichen Arbeit viel zu wenig Zeit haben sich intensiver mit diesen Hunden zu beschäftigen.

Im Oktober 2020 fand sich hier eine Pflegestelle und Tona konnte das Tierheim verlassen.

Aber auch hier zeigte sich, dass Tona sich schon sehr in ihrer Welt eingerichtet und ein eher selbstbestimmtes Leben führen möchte.

Die Fortschritte im Umgang mit uns Menschen sind minimal. Sie weiss im Prinzip, dass ihr nichts mehr passiert, aber sie bestimmt was möglich ist und was sie nicht möchte – auch abhängig von ihrer Tagesverfassung, manchmal kann sie Leckerchen aus der Hans annehmen….

In neuen Situationen reagiert sie eher misstrauisch und weicht zurück.

An kurzer Leine geführt zu werden, bedeutet für Tona Stress und Zwang,  Spaziergänge  draussen sind eigentlich noch gar nicht möglich.

Es ist sehr schwierig solche Hunde zu beschreiben und zu erklären wie sie sind und warum.

Aber wir möchten Tona hier dennoch vorstellen und vielleicht gibt es ja irgendwo doch DEN PLATZ an dem die Hündin ankommen darf.

Was braucht Tona:

In erster Linie Menschen mit extremer Geduld, sehr viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und ohne irgendwelche Erwartungen.

Zudem unbedingt weitere Galgos – je mehr desto besser. Hunde von Tonas Wesensart fühlen sich im Rudel meist am besten aufgehoben. Sie ist mit Artgenossen absolut verträglich, braucht sie und orientiert sich stark an ihnen.

Dritter Punkt ist ein grosses, gut gesichertes Grundstück auf dem Tona sich selbstständig bewegen kann und darf.

Tona ist eine hübsche, eher zierliche Hündin. Sie ist kastriert, geimpft, gechipt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Wir wissen, dass wir ganz besondere Menschen suchen, aber sollten Sie denken, dass Sie der Hündin eine Chance bieten möchten/können, dann würden wir uns gerne sehr ausführlich mit Ihnen unterhalten.

Tona lebt aktuell in Niedersachsen im Harz.

 

Update 01.06.2021  die Pflegestelle schreibt:

„Unsere kleine Toni-Maus ist immer noch schreckhaft und beobachtet genau ihre Umgebung.
Aber sie nähert sich mir und läuft gern neben mir her. Heute hat sie im Freien das erste Mal ein Leckerli aus meiner Hand genommen und stand, zu meiner Freude, dabei ganz dicht neben mir😁.
Sie kann täglich für kleine Überraschungen sorgen, manchmal gibt es eine Mutprobe, an anderen Tagen ist sie wieder eher zurückhaltend. Aber wir merken doch Veränderungen in ihrem Verhalten uns gegenüber. Es braucht einfach seine Zeit.

Mit dem Berühren ist es immer noch so eine Sache, wir versuchen es zaghaft immer wieder – respektieren aber, wenn sie vor der Hand zurückweicht.
Wenn Besuch kommt, verzieht Toni sich vorsichtshalber in einen anderen Raum.

Kinder sind auch nicht so ihr Ding.
Die Katzen ignoriert sie.“

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Mia

Geboren: ca 12/2016
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 60 cm
Umgang mit Katzen: werden toleriert
Umgang mit Kindern: nicht getestet, ev. erfahrene Jugendliche
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Koblenz
Anfragen an: gabi.wende@farfromfear.org

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MIA streunte in der Nähe eines kleinen Dorfes herum und wurde dann über einen längeren Zeitraum von einer Dame angefüttert. Schliesslich gelang es die Hündin in den Hauseingang zu locken und so zu sichern.

Anfangs war Mia sehr scheu und vorsichtig Menschen gegenüber.

Dezember 2021:

Mia ist nun seit drei Wochen auf ihrer Pflegestelle, zeigt sich den Hunden und auch der Katze gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Selbst den Ponys und Pferden begegnet sie ohne große Ängste, was die Vermutung zulässt, dass sie Pferde bereits aus ihrer Vergangenheit kennt.

Mittlerweile kommt sie wenn sie merkt das es zum spazieren gehen geht (doppelt gesichert) und lässt sich geduldig den Mantel und das Geschirr anziehen.

Ab und zu genießt Mia schon kleine Streicheleinheiten, fühlt sie sich jedoch bedrängt, zieht sie sich sofort zurück.

Mia ist stubenrein und läuft prima an der Leine. Im Haus braucht Mia einen ruhigen Rückzugsort, dabei bevorzugt sie inzwischen die Couch oder das Bett.

Mia sucht ein Zuhause in ländlicher Gegend, mit sicher eingezäunten Grundstück, einem souveräne, netten Zweithund,und Menschen ,die viel Zeit und Geduld für Mia haben und ihr helfen ihre Ängste für immer zu vergessen.

Sie ist kastriert, geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet…..und wartet im Raum Koblenz auf lieben Besuch.

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Pitiz

Geboren: 06//2014
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 68 cm,
Umgang mit Katzen:   nicht getestet
Umgang mit Kindern:  kein Problem
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Ostharz (S-Anh.)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Pitiz – gerufen Piti

Der wunderschöne schwarze mit dem Schwanenhals …   seine Pflegefamilie schreibt:

„Angekündigt als sehr verunsicherter und Menschen gegenüber zurückhaltender Hund, ist Piti nun seit einigen Wochen in unserem Pflegerudel.  Nach wenigen Tagen hat sich seine Einstellung zu Menschen bereit grundlegend gewandelt.

Mit den anderen Hunden hier zeigt er sich verträglich, egal ob Rüde oder Hündin.

Solange sein Gegenüber ebenso verträglich ist, zeigt Piti sich sehr begeistert von artgerechter Gesellschaft. Besonders profitiert der imposante Rüde von souveränen und klaren Rudelalphas. An ihnen kann er sich orientieren, schaut sich wichtige Verhaltensweisen ab und kann so seinen Platz im Gefüge finden.

Er ist groß, edel und hat atemberaubend schöne Gangarten. Wäre er ein Pferd- er wäre gemacht für die hohe Schule. Zugleich ist er leicht wie eine Feder an der Leine zu führen.

Er fährt problemlos im Auto mit, benötigt nur beim Einsteigen etwas Unterstützung- er traut sich den Sprung in den Kofferraum noch nicht.

In entspannter Kleinstadtumgebung kann man ebenso mit ihm laufen, wie über Wiesen und Wälder. Enges Getümmel allerdings ist nicht so seine Welt.

Im Haus ist er anhänglich, schmust mit allen kleinen und großen Rudelmitgliedern hingebungsvoll.

Er wäre der atemberaubendste Athlet- ein Brecher an Kraft und Eleganz auf jedem Auslauf – wäre da nicht seine Vergangenheit aus Angst und Schmerz und die übergroße Liebe zu seinen Menschen…

Hier auf dem Grundstück tobt, rast und hüpft er umher, zeitweise mit allen 4 Pfoten gleichzeitig.

Im Hundeauslauf weicht er nicht von der Seite seiner Menschen. Er geht mit großen, federnden Schritten neben einem – auch ohne Leine… gelegentlich bleibt er stehen – schaut sich um- sieht den anderen Galgos zu, wie sie um die Kurven fliegen, Haken schlagen; einfach mit Freude ihrem Spieltrieb folgen. Dabei lässt er sich geduldig wie ein Schäfchen von kleinen nervigen Junghunden necken, anknabbern und verfolgen. Wir waren sehr traurig, dass dieser wundervolle Rüde sich nicht traute mit den anderen zu fliegen…

Bis vor 2 Wochen – alle Hunde waren bereits gerannt, hatten gespielt, hatten Bälle geholt, ein Podenco-Pflegehund hatte Interessentenbesuch und wir wurden gefragt was an Galgos so besonders wäre. Ich erzählte Pitis Geschichte und sein Leben in einer riesigen Hundestation in Spanien- unvermittelbar und mit panischer Angst vor Menschen. In mühevoller Arbeit war es wenigen Mitarbeitern dort gelungen soweit sein Vertrauen zu erwerben, sodass man ihm ein Geschirr anziehen und ihn vorsichtig anfassen konnte.

Die Besucher bewunderten Pitis Gestalt und seinen Mut inzwischen so Vieles mehr mitmachen zu können. Bedauerten mit uns ein wenig, dass er unter allen Rennsemmeln auf dem Platz eher die Rolle einer Skulptur einnahm- aber schön, dass dieser Hund immerhin nicht mehr tagein, tagaus im Zwinger sitzen müsse! Da passierte es: Piti zwinkerte, sprang etwas seltsam zur Seite weg und flog los…

Bis auf Pitis trommelnde Pfoten und sein Atmen als er an uns vorbeischoss, wurde es völlig still. Ein magischer Moment – er hatte seinen Bann gebrochen, trat erstmalig aus seinem Schatten und war endlich das- was schon immer für ihn bestimmt war. Ein Hund des Windes.

Es waren nur wenige große Runden, die er drehte. Ganz bei sich um dann völlig zufrieden und entspannt auf uns zuzutraben und wieder seinen Platz neben uns einzunehmen. Ich wischte mir verlegen die Tränen meiner Freude aus den Augen, blickte zu den Besuchern und begann  „Sehen Sie, DAS ist es – was an diesen Galgos so besonders ist…“-  da sah ich, dass Alle mich mit diesen großen, sehr feuchten Kinderaugen anschauten. Es bedurfte keiner weiteren Worte! Alle hatten mit dem Herzen verstanden was hier passiert war, gerührt davon diesen Moment teilen zu können.

Dies ist das eigentlich so unfassbar Schöne an diesem Rüden. Er liebt sein neues Leben, entdeckt als erwachsener, gestandener Hund mit kindlicher Freude die unbeschwerten Momente und dankt es seinen Menschen mit unglaublicher Loyalität und Hingabe.

Wir suchen Menschen für Ihn, die einen Hund lesen können, bereit sind mit ihm zusammenzuleben; sehr eng zusammenzuleben. Menschen, die bereit sind ein Abenteuer zu bestehen.  Er soll ein ganz verlässliches, starkes Band knüpfen dürfen, ein Ankertau von Seele zu Seele.

Jemand der auch die leisen Anzeichen früherer Unsicherheit erkennt, ihn begleitet und zusammen jeden kleinen Sieg feiert als wenn es kein Morgen gäbe. Sind diese Bedingungen erfüllt ist dieser Hund so einfach und wundervoll. Ein hell leuchtendes Herz auf 4 Pfoten..

Wenn Sie Zeit haben und bereit sind mit einem einzigartigen Wesen eine achtsame Bindung aufzubauen, freuen wir uns, Sie persönlich mit Piti im Harz bekannt zu machen.“

Piti ist kastriert, geimpft und gechipt.  Als er im spanischen Tierheim aufgenommen wurde, zeigte sein Mittelmeercheck einen grenzwertigen Leish-Titer an. Vermutlich ein Stresstiter, denn eine Nachtestung im Sommer brachte ein negatives Ergebnis.

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Rafi

 

Geboren: 03/2015
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: ca 65 cm
Umgang mit Katzen:  Katzentest in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern: sollten schon grösser sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Grossraum Celle-Südheide
Anfragen an: Gabi Däwes –  g.daewes@farfromfear.de

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Rafi ist ein Abgabehund, hat in Spanien mehrfach den Besitzer gewechselt und wurde vom letzten Galguero vom Sport ausgemustert. Über ihr Vorleben wissen wir nichts, aber aus Rafis Verhalten konnte man schließen, dass es kein Honigschlecken war.

Rafi ist nun seit Dezember auf ihrer Pflegestelle, hat viel gelernt und sich zu einer intelligenten und spielfreudigen Hündin entwickelt.

Dezember 2021, die Pflegemama schreibt:

Vor genau einem Jahr holte ich in Köln die verletzte und schwer traumatisierte RAFI aus dem Transporter in Köln. Sie war mein erster Pflegehund, der nicht freiwillig aus dem Transporter kommen wollte und musste dann noch 350 km mit mir im PKW weiterreisen. RAFI hatte eine sehr schwere Anfangszeit – mit mir und mit ihren Schmerzen, mit den Tabletten, mit der Dunkelheit, den großen Fenstern, mit der Futterschüssel…….. einfach mit allem. Nach 3 Wochen nur an der Leine riskierte ich es, sie im Garten mit den anderen Hunden frei laufen zu lassen. Was hatte sie eine Freude, da sah man ein wenig die richtige RAFI.

Danach wurde es ganz langsam – Schritt für Schritt – besser. Die Regelmäßigkeit der Abläufe half ihr sehr, Vertrauen aufzubauen. Ausgang des Winters hatte sie dann tatsächlich erste Anfragen – aber es waren nicht der richtige Zeitpunkt und nicht die passenden Interessenten.

Im Sommer ist RAFI dann mit uns einige Male per Wohnmobil unterwegs gewesen, überhaupt kein Problem. Sie entwickelte sich sehr gut zu einer lebhaften, an allem interessierten bewegungsfreudigen Hündin.

Leider kamen in der ganzen langen Zeit keine weiteren Anfragen mehr. Nun sind innerhalb von 8 Wochen RAFIS Deerhound-Spielkollegen verstorben und ich kann ihren Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden. Sie liebt stundenlange Spaziergänge, man könnte mit ihr joggen oder bergsteigen, sie ist eine wirklich sportliche Galga mit ihren 6 Jahren. Ihr Leishmaniose-Titer wurde 2 x nachgetestet, er ist stark gesunken, alle anderen Werte sind vollkommen im Normbereich. RAFI frisst das Leish-Futter sehr gerne und sie hat trotz der vielen Stresssituationen am Anfang keine Anzeichen der Leishmaniose gezeigt – sie hat ein sehr robustes Immunsystem. Auch ansonsten war Rafi nie krank.

Nun feiert sie Jahrestag bei mir und ich möchte sooo gerne, dass sie ein bewegungsfreudiges Zuhause im ländlichen Bereich findet mit Garten und Hundekumpel – das kann doch nicht sooo schwer sein?

Sehr gerne kann RAFI bei uns in der Lüneburger Heide besucht werden.

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Merit

Geboren: 11/2017
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm,
Umgang mit Katzen: Test in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern: sollte kein Problem sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Braunlage (Harz)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Zur Vorgeschichte: Merit landete bereits im Frühjahr 2020 schon einmal als Fundhund im spanischen Tierheim. Sie hatte einen Chip und laut Amt musste der Besitzer ausfindig gemacht werden. Dieser verlangte die Hündin zurück, das TH hatte noch über einen Anwalt versucht, die Herausgabe zu unterbinden, kam damit aber nicht durch. Nach einiger Zeit gab der Mann die Hündin dann doch im Tierheim ab.

Merit ist seit Januar 2021 auf ihrer Pflegestelle. Dort lebt sie in einem gemischten Windhundrudel. Von Anfang an hat sie sich hier gut integriert – sie ist freundlich, kontaktfreudig und sehr sozial mit ihren Hundekumpels.

Merit ist eine sehr aktive und bewegungsfreudige Hündin. Sie tobt und rennt ausgiebig im eingezäunten Auslauf, was sie zu ihrem Glück genauso braucht wie die tägliche Mahlzeit. An der Leine geht sie gut. Allerdings zeigt Merit, dass sie von einem Jäger kommt und ist bei Spaziergängen stets im „Beobachtungs-/Arbeitsmodus“, wobei sie aber zumeist ansprechbar bleibt.

Begegnungen mit fremden Menschen und Hunden laufen stets unkompliziert, offen und fröhlich.

In der Pflegestelle hat sich Merit sehr schnell an ihre Bezugspersonen gebunden. Einen besonderen Draht hat sie zu ihrem Pflegepapa und wenn der da ist, folgt sie ihm wie ein Schatten. Anfängliche Verlassensängste haben sich reduziert und inzwischen kann die hübsche Fluse auch ein paar Stunden in Hundegesellschaft alleine bleiben. Allerdings sollte sie vorher gut ausgelastet sein, da sie ansonsten nach einiger Zeit etwas unruhig wird und sich auch schon mal eine Beschäftigung suchen kann.

Galgotypisch liebt Merit (ihre) Hundebettchen, Decken und das weiche Sofa. Kuscheln mit ihren Menschen und auch Kontaktliegen mit den Artgenossen genießt sie sehr.

Merit ist insgesamt eine sehr offene, fröhliche und freundliche Hündin. Ein absoluter Schatz auf vier Pfoten.  Einen Katzentest hat Merit in Spanien auch bestanden.

Für die Flusenmaus wünschen wir uns ein Zuhause mit mindestens einem weiteren Hundekumpel und viel menschlicher Gesellschaft. Merit könnte Herrchen oder Frauchen auch bestens ins Büro begleiten – lange Zeiten des Alleinseins wären für sie eher schwer zu ertragen. Auch ein sicher eingezäunter Garten sollte vorhanden sein, damit Merit sich auch mal austoben kann.

Merit ist kastriert, geimpft und gechippt.

Ihr Mittelmeercheck ergab einen positiven Leishmaniosetiter. Hier wurde bereits eine Nachtestung mit grossem Blutbild veranlasst. Der Leishtiter ist nach wie vor gegeben, alle anderen Ergebnisse sind negativ und auch die Blutwerte sind völlig in Ordnung. Momentan bekommt sie das Medikament Allopurinol und erhält eine angepasste Fütterung. Merit zeigt keinerlei Symptome einer Erkrankung, ist agil und fröhlich.

Ein Punkt, der in diesem Zusammenhang noch genannt werden soll, ist:  Merit braucht häufiger die Möglichkeit zum Pipi-machen (etwa 6-8 x täglich), weil sie die Blase nicht vollständig entleert / entleeren kann. Auch von daher ist ein Garten eigentlich ein „muss“.  Dieses Verhalten wurde medizinisch bereits abgeklärt.

Merit ist eine tolle Hündin und wir wünschen ihr sehr, dass die richtigen Menschen sie trotz der genannten „Schwachpunkte“ hier entdecken.

Bei ernsthaftem Interesse sind Sie herzlich eingeladen, Merit im schönen Harz kennenzulernen.

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Lorena

Geboren: 05/2018
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm,
Umgang mit Katzen:   besser nicht
Umgang mit Kindern:  sollten schon grösser sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Hannover (Nds.)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

mehr Bilder unter: Facebook Album

Lorena  -wir rufen sie kurz Lona-  ist seit Ende Juli in Deutschland.

Sie ist ein Abgabehund von einem Galguero und kam mit einigen Verletzungen im Tierheim an, davon sieht man allerdings heute kaum noch Spuren.

Lona war vom ersten Moment an völlig unproblematisch mit unseren anderen Hunden. Sie hat sich respektvoll ins Rudel integriert und fühlt sich mit ihren Hundefreunden galgowohl.

Mit uns 2beinern war sie die ersten Tage etwas zurückhaltend und hat erst mal die Lage sondiert.

So verhält sie sich auch heute noch bei ihr völlig fremden Menschen, sie ist dabei nicht ängstlich, sondern einfach erst mal abwartend. Mit Leckerchen ist sie allerdings jederzeit bestechlich.
Futter ist für Lona ohnehin eine wichtige Sache, die man ungeduldig erwartet, allerdings zeigt sie keinerlei Futterneid und läuft stracks zu ihrem Napf. Ihre lange Nase streckt sie auch schon mal Richtung Tisch, aber Klau Versuche hat es noch nicht gegeben.

Lona ist im Haus galgolike, sie liebt es sich an gemütlichen Plätzen richtig lang auszustrecken. Inzwischen hat sie natürlich auch das Sofa entdeckt, teilt den Platz aber auch mit den anderen Hunden. Stubenreinheit hat -bis auf 2-3 kleine Patzer- auch gleich gut funktioniert. In Gesellschaft der anderen Hunde kann sie nun auch stundenweise alleine bleiben, anfangs hat sie ihren Menschen hinterher gefiepst.  Im Auto mitfahren ist auch kein Thema, sie steigt problemlos ein und aus, während der Fahrt verhält sie sich ruhig.

Ihr Verhalten draussen: Leinenführigkeit klappt gut, Begegnungen mit fremden Hunden verlaufen entspannt. Aber dass Lona von einem Jäger kommt, das zeigt sie, indem sie durchaus aufmerksam die Gegend scannt. Überhaupt ist Lona ein Gucker, die Zäune werden kontrolliert und die auf den Nachbargrundstücken herum stromernden Katzen sind sehr interessant. Da weiss sie auch am nächsten Tag noch wo sie nachschauen muss.

Ihr noch jugendliches Temperament zeigt Lona, wenn sie draussen auf der sicher eingezäunten Wiese los zischt – das hat ihr den Beinamen  „schwarzer Kugelblitz“ eingebracht 😊.

Zu einem Rennspiel mit den anderen Hunden sagt sie nicht nein und animiert auch selbst.

Da fliegt dann auch gerne mal Hundespielzeug durch die Luft und wird durchgezottelt.

Lona ist eine sehr elegant gebaute, schlanke Hündin – eine echte „Black Beauty“ mit weissem Brustlatz, 3 weissen Strähnchen auf der Nase und wunderschönen tiefbraunen Augen.
In ihrem neuen Zuhause sollte Lona mindestens einen fröhlichen, agilen Hundefreund haben und einen Garten, in dem gerannt und gespielt werden darf.

Lona ist kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt und hat einen aktuellen, negativen Mittelmeercheck.

Besuchen Sie unsere schwarze Schönheit gerne im Raum Hannover.

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Niza

Geboren:   ca. 07.2020
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Mix
Größe: 61 cm 22 kg
Umgang mit Katzen: nicht geeignet
Umgang mit Kindern: geeignet
Eignung als Zweithund: geeignet
MMK: negativ
Pflegestelle: Raum Hannover
Anfragen an: Ulrieke Gerken – u.gerken@farfromfear.de

mehr Bilder unter: Facebook-Album

Niza, eine einjährige Galgomix Hündin hat sich auf ihrer Pflegestelle zu einer selbstbewussten, neugierigen und cleveren Junghündin entwickelt. Ein Rohdiamant mit viel Potential!

Sie wünscht sich ein sportliches, aber ruhiges zu Hause mit Rüdengesellschaft. Als Einzelhund wäre sie eher nicht geeignet, da ihr auch das kuscheln mit Hundekumpels sehr wichtig ist.

Kinder mag sie, sofern diese etwas älter sind und ihr Verständnis entgegenbringen.

Katzen und Kleintiere sollten in ihrem neuen zu Hause eher nicht wohnen.

Niza findet Nasenarbeit total spannend und wäre sicher dauerhaft für Mantrailing oder Fährte zu begeistern.

Sie liebt es, zu kuscheln und mit ihren Hundekumpels zu toben.

Im Haus weiß sie sich zu benehmen, bleibt schon bis zu 30 min mit anderen Hunden allein und ist stubenrein.

Sie ist ein absoluter Sonnenschein, die sich schnell an ihren Menschen bindet und gefallen möchte.

Niza geht recht gut an der Leine. Auf Spaziergängen steht das Schnüffeln für sie noch im Vordergrund.

Beim Gassi ist sie an anderen Hunden wenig interessiert und läuft ohne weiteres daran vorbei.

Umweltreize und Menschen bereiten ihr aber manchmal noch etwas Unbehagen, während im gewohnten Umfeld alles neugierig beäugt und auch fremde Menschen freudig begrüßt werden.

Niza ist kastriert, gechippt, geimpft und negativ auf Mittelmeerkranheiten getestet.

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