Amelie

Geboren: 01/2019
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: sollten bereits etwas grösser sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Lünen (NRW)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Amelie   jetzt Cleo
Gleich vorab: Nachdem das Nachbarskind zum 10ten Mal „Amelie“ gerufen wurde, musste ein neuer Name für die Hündin her! Wegen ihrer zauberhaften Augen, mit Eyeliner zum neidisch werden, sollte sie eine Cleo alias Kleopatra sein.

Cleo zu beschreiben ist nicht leicht, sie ist und kann so viel!

Also hier einmal ihr gängiger Tagesablauf:
Cleo weckt morgens niemanden, sie wacht auf, wenn ihre Menschen wach sind. Aber dann mit Turbo! Sie hüpft vor Freude durch die Wohnung, die Rute nimmt mit, was nicht angeschraubt ist und sie strahlt über das ganze Gesicht! Cleo grinst !!! wie eine kleine Weltmeisterin und zeigt mit Freude alle Beißerchen.

Dann geht es auch direkt die erste Runde Spazieren. Sie hat schnell gelernt, dass sie draußen ihre Geschäfte machen soll.  Ansonsten ist die Nase mittlerweile viel auf dem Boden. Es riecht alles soooo gut und neu.   Fahrräder, Autos, etc. sind von Beginn an kein Problem. Unbekannte Geräusche verunsichern Cleo noch etwas. Hört sie diese ein paar Mal (z.B. den Rasenmäher) ist es schnell kein Thema mehr.
Fremde Menschen und laute Kinder bereiten ihr noch Unbehagen. Vor allem dann, wenn sie sich hektisch bewegen oder mit Gegenständen hantieren. Scheinbar hat sie damit ihre Erfahrungen gemacht.

Sind wir dann wieder Zuhause, gibt es Frühstück. Essen ist, neben Stricksocken, Cleos größte Leidenschaft. Dafür tut sie (fast) alles!!!

Nach dem Frühstück ist bei uns Ruhepause. Da sucht sich jeder sein Plätzchen und ruht. Das hat auch Cleo schnell begriffen und tut es den anderen gleich. Sie bleibt im Rudel auch schon mal ein bisschen allein. Eine halbe Stunde wurde bisher aber noch nicht überschritten.

Nach dem Mittagsspaziergang wird dann ordentlich gespielt! Sie tobt unheimlich gern mit ihren Hundefreunden, aber auch mit ihren vertrauten Menschen. Allein beschäftigt sie sich ebenfalls wunderbar (wenn sie sich unbeobachtet fühlt).
Ein paar Gehorsamkeitsübungen macht sie super mit, denn sie weiß, danach gibt es einen Mittagssnack. Der wird sehr genossen.

Gegen Abend wird der Auslauf genutzt oder noch eine Runde durch den Wald gedreht. Cleo findet beides gut.
Zum Auslauf geht es mit dem Auto. Cleo steigt ein, aber ist im Auto noch etwas unsicher. Deshalb ist große Vorsicht geboten, wenn man die Heckklappe öffnet.

Nach dem Abendessen und späterem, letzten Spaziergang, sucht sich Cleo ihren Platz im Bett oder im Körbchen. Vorher werden noch schnell die tagsüber in ihrem Körbchen angesammelten Stricksocken entfernt.
Mal möchte sie ihrem Menschen ganz nah sein, manchmal ist sie aber zu erwachsen dafür und schläft allein.

Alles in allem ist Cleo einfach nur wunderbar.

Ein so fröhlicher Wirbelwind, der immer mehr aus sich herauskommt. Cleo möchte verstanden werden und „diskutiert“ zur Not auch. Sie ist eine Galga mit Power. Jung und wissbegierig. Wenn sie sich vergisst, auch mal außer Rand und Band 😊!

Was Cleo sich wünscht?
Ohne mindestens einen souveränen Hundekumpel möchte Cleo definitiv nicht sein, auch wenn sie ihrem Menschen schnell Vertrauen und Liebe schenkt. Lernen tut sie am meisten von den anderen Galgos im Haus.
Sie möchte noch viel lernen und beschäftigt werden – am liebsten mit ordentlicher Leckerchen-Belohnung!
Außerdem braucht Cleo Sicherheit und Zuverlässigkeit, wenn sie sich über irgendetwas sehr erschreckt, dann braucht sie momentan noch die sichere Führung durch ihre Menschen.
Cleo ist einerseits ein verspielter junger Hund, andererseits liegt ihr aber auch der galgotypische Hetztrieb im Blut.

Cleo ist kastriert, geimpft, gechippt. Der Mittelmeercheck ergab negative Titer für Leishmaniose, Ehrlichiose und Anaplasmose. Der Filarienbefund war allerdings positiv, die Behandlung dagegen ist aber bereits abgeschlossen.

Melden Sie sich gerne, falls Cleo Ihr Interesse geweckt hat und Sie Lust haben die „gemischte Tüte“ in Lünen kennenzulernen!

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Cordobesa

 

Geboren:     03/2018
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca.65 cm
Umgang mit Katzen:  werden toleriert
Umgang mit Kindern: sollte kein Problem sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Plön   (SH)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Es war einmal…..
eine junge, verhuschte, auch etwas ängstliche Galga, die hatte alles verloren. Sie hatte kein Zuhause, keine Menschen, kein Selbstvertrauen, noch nicht einmal einen Namen hatte sie.
Dann fanden gute Menschen sie, nahmen sie mit und gaben ihr einen sicheren Platz zum Schlafen und ausreichend Futter. Auch einen neuen Namen bekam sie, nach dem Ort an dem sie gefunden wurde: CORDOBESA. Sie sorgten gut für die junge Hündin und eines Tages sagten sie zu ihr:
„Heute machen wir Fotos von dir und die schicken wir in die Welt.“   Und wenig später erzählten sie ihr „Du wirst eine weite Reise machen und bekommst dann ein ganz anderes, neues und freies Leben.“
Da fing Cordobesa an nachzudenken und ihr fiel wieder ein, was und wer sie eigentlich war. Nämlich eine Prinzessin = RANI (indisch für Prinzessin).
So reiste sie dann Anfang Juni nach Deutschland und als sie aus dem Transporter stieg, da war sie wieder eine Prinzessin,  eine junge, selbstbewusste und wunderschöne Galga.

Auch wenn hier zunächst alles noch neu und etwas fremd war, Rani hat ihr altes Leben tatsächlich in Spanien zurückgelassen.

Bei den Menschen mag sie Frauen und Männer gleichermaßen.

Engeren Umgang mit Kindern kennt sie noch nicht, dürfte aber kein Problem sein.

Sie läuft sehr gut an der Leine, rassetypischer Jagdtrieb ist vorhanden, aber händelbar.

Sie lässt sich im Auto zum Auslauf fahren und liebt es dort zu flitzen.

Sie weiss sich im Haus gut zu benehmen, ist stubenrein, nicht futterneidisch

und kann auch ohne Probleme mit ihrem Rudel für einige Stunden alleine bleiben.

Sie ist souverän im Umgang mit Wind- und Nichtwindhunden. Ihre 4-beinigen Kumpel werden bei Fehlverhalten dezent angesprochen.

Und auch ihre Menschen dürfen ihr gerne ‚untertan‘ sein (sollten sie aber nicht!).

Nahrungsmittel stehlen, nur bei absoluter Versuchung, man hat doch seine Menschen, die’s bringen  😂.

So ein paar Prinzessinnen-Allüren hat sie aber doch, ihren Lieblingsplatz möchte sie nicht teilen und Streicheleinheiten – da hat sie grossen Nachholbedarf und drängelt sich auch gerne mal vor.

Kurzum : eine junge, tiefenentspannte und selbstbewusste Hündin mit ganz viel Potenzial, da sie sehr schnell lernt.

Ruhig im Haus, draußen temperamentvoll und bewegungsfreudig.

Wie soll unsere Prinzessin künftig leben?  Sicher nicht in einer grossen Stadt – eher ländlich mit einem Garten, in dem sie ihre Beine strecken darf, aber auch entspannt relaxen kann. Gegen einen (oder mehrere) netten Hundefreund hätte sie sicher auch keine Einwände. Wenn ihre Menschen viel Zeit für sie haben, dann könnte es auch der Einzel-Prinzessinnen-Status sein.

Rani ist kastriert, geimpft, entwurmt und gechipt. Der Mittelmeercheck ist negativ.

Kennenlernen können Sie die hübsche Hündin im Raum Plön.

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Mimi

Geboren:   03.02.2015
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 61 cm 18 kg
Umgang mit Katzen: geeignet
Umgang mit Kindern: geeignet
Eignung als Zweithund: geeignet
MMK: negativ
Pflegestelle: Raum Bonn
Anfragen an: Kerstin Aumann – k.aumann@farfromfear.de

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Mimi ist eine freundliche, liebe Hündin. Mit Artgenossen jeglicher Rasse versteht sie sich sehr gut, auch mit den Allerkleinsten.

Sie war vom ersten Tag an stubenrein und ist bei Spaziergängen in der Stadt angstfrei, falls sie mal etwas Ungewohntes wahrnimmt, bleibt sie einfach stehen, geht aber kurz danach auf freundliches Zureden wieder weiter.

Auf der Freilaufwiese, macht sie mal hin und wieder einen kurzen leichten Spurt.

Am Anfang konnte sie mit Spielsachen nichts anfangen. Mittlerweile spielt sie manchmal ein wenig mit Stofftieren, oder schleppt sie in ihr Körbchen. Socken und Schlappen schleppt sie auch gerne in ihr Körbchen.

Vom Wesen her ist sie devot und liebt den Kontakt  zu den Menschen. Sie liebt es stundenlang beschmust zu werden und gibt das auch zurück.

Ihr Jagdverhalten ist sehr moderat. Wenn Katzen, Eichhörnchen oder Kaninchen in Sichtweite von ihr sind, spitzt sie nur Ihre Öhrchen und schaut. Sie bellt und steigt nicht.

Sie bleibt mit Hundefreunden für eine gute Stunde alleine zu Hause.

Wir wünschen uns für Mimi einen Familie mit einem zweiten Hund .

Die Nächte schläft sie durch und meldet sich erst mit bester Morgenlaune, wenn Ihre Bezugsperson aufsteht.

Mimi kam mit einer gebrochenen und ausgerenkten Hüfte im Dezember 2020 zu FBM wo sie auch sehr schnell operiert wurde. Sie hat die Operation gut überstanden und ist trotz ihres zerbrechlichen Aussehens ein richtiges Flitzi und hart im Nehmen. Nach 4 Monaten hat sie sich mittlerweile von der OP gut erholt

Am Anfang ist sie 3 x 10min/Tag gelaufen. Mittlerweile geht sie ganz normal ca 2 Std. über den Tag verteilt (Schritt und-oder im leichten Trab)

Im Auto fährt sie ohne Problem (bisher 1h) mit und chillt. Allerdings muss sie reingehoben werden, da sie wegen Ihrer schwachen Muskulatur nicht selbständig springt. Dementsprechend versucht sie Treppen zu vermeiden. Einige Stufen schafft sie aber. Zur Zeit wird sie physiotherapeutisch 1 bis 2mal die Woche  betreut. Darüber hinaus übe ich mit Ihr insgesamt 15min am Tag Gleichgewicht, 3-Beinstand und Hürdentraining.

Die Prognose der Physiotherapeutin ist positiv und vielversprechend, d.h. Mimi wird nach der Therapie und dem Muskelaufbau wiedernormal laufen und springen können.

Mimi ist kastriert, geimpft und gechippt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Kennenlernen können Sie Mimi im Raum Bonn.

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Hermes

Geboren: 02.2017
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 65 cm
Umgang mit Katzen: lieber nicht zu Katzen
Umgang mit Kindern: gut
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Ulm
Anfragen an: Gertrud Armbruster – g.armbruster@farfromfear.de

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Hermes lebt seit etwa fünf Wochen in seiner Pflegefamilie.

Seine Pflegemama berichtet.
Längst kennt Hermes die gewohnten Abläufe und ist zu Essenszeiten immer der Erste in der Küche, wo er brav wartet, bis es los geht. Hermes isst ohne Futterneid, mit gutem Appetit.

Seiner Bezugsperson folgt Hermes derzeit noch wie ein Lämmchen und zeigt Trennungsangst, wenn sie außer Sicht ist. Daran muß weiterhin mit Geduld gearbeitet werden.

Kleinstädtisches Spazierengehen ist bislang nicht sein Ding. Hermes findet das eher langweilig und trottet hinterher. Es sei denn, eine Katze oder ein Eichhörnchen kreuzt unseren Weg.
Ganz anders in Feld und Wald. Da ist Hermes konzentriert, hellwach und scannt Galgo typisch ohne Pause die Umgebung, sowie den Horizont nach Bewegungen.

Bei ungewohnten Geräuschen und überraschenden Begegnungen zeigt sich Hermes schreckhaft und kann auch unvorhersehbare Sprünge machen, weswegen er nur an Sicherheitsgeschirr und Leinengurt nach draußen sollte.

Hermes fährt sehr gerne im Auto mit.

Nachts schläft er durch.

Mit den Windhunden der Pflegefamilie kommt Hermes gut zurecht, besonders mit der Galga.
Anfangs hat er ihr Toben im Garten nur als Zuschauer beobachtet. Vor kurzem aber hat Hermes angefangen mit zu rennen. Er spielt dann galgotypisch eher  grob und herzhaft, so dass es sinnvoll ist, ihn mit Maulkorb laufen zu lassen, wenn sich Rennstimmung breit macht.

Hermes bellt oft, wenn andere Hunde am Zaun vorbeilaufen bzw. auch teilweise draußen bei Hundebegegnungen.

Am Kommando „Sitz“ arbeiten wir gerade.

Hermes hat in Spanien den Katzentest bestanden.
Jedoch hat sich im Zusammenleben mit den Katzen der Pflegestelle gezeigt, dass Hermes dadurch gestresst wird. Kleintiere und Katzen sollten in seinem endgültigen Zuhause deshalb nicht leben.

Kindern gegenüber verhält sich Hermes neutral.

Für Hermes wünschen wir uns eine eher ruhige, strukturierte Familie, nicht städtisch, und einen Garten, sowie Spaziergänge im nahen Wald und Feld. Da er sich sehr an Artgenossen orientiert und sie beobachtet, würde sich Hermes über eine Galga als Spielpartnerin freuen.

Hermes ist entwurmt, geimpft, gechipt und kastriert. Sein Mittelmeertest ist negativ.

Im Raum Ulm freut er sich auf Besuch.

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Tanzania

Geboren: 12/2018
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca 70 cm,
Umgang mit Katzen: Katzen sollten sehr hundeerfahren sein
Umgang mit Kindern: sollten nicht zu klein sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Schwarzenbek Nähe Hamburg
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Tanzania ist seit Mitte Mai in ihrer deutschen Pflegestelle. Über ihr Vorleben in Spanien wissen wir leider nichts weiter.

Eigentlich sollte Tanzania bereits Anfang des Jahres nach Deutschland kommen, aber ein Rennunfall im Auslauf des spanischen Tierheims macht da einen Strich durch die Rechnung – doch dazu unten mehr.

Nun ist sie da,  wird hier „Tansi“ gerufen  und hört fabelhaft auf diese Abkürzung.

Tansi ist außerordentlich heiter und freundlich. Sie bindet sich schnell an Weibsbilder! Bei den Mannslüüd ist sie eher noch zurückhaltend….   Aber wenn die Männer sich mit Tansis geliebten „Keksen“ bewaffnen, ist das Eis bald gebrochen.  Das üben wir jeden Freitag in der Hundeschule.

Diese imposante Schönheit (sie ist eine wirklich grosse Hündin) geht sehr gut an der Leine und liebt Spaziergänge und den Freilauf in großen Hundeausläufen. Auch die Fahrten dorthin, meistert Tansi prima.  Sie steigt willig in ihre Transportbox und wartet auch brav, bis sie zum Aussteigen aufgefordert wird.

Mit anderen Hunden ist sie sehr freundlich, die werden zum Spielen und Rennen aufgefordert. Im Auslauf lässt Tansi sich problemlos abrufen. Sie kommt jederzeit freudig zu ihrem Pflegefrauchen zurück gewetzt!

Dennoch hat sie natürlich den rassetypischen Jagdtrieb.

Sie hat zwar in Spanien einen Katzentest absolviert, aber hier zeigt sie sich an den Katzen der Pflegestelle schon sehr interessiert, daher raten von einem Zusammenleben mit Katzen im Haus ab.

Auf dem Grundstück zeigt sich Tansi auch durchaus wachsam und meldet fremde Menschen an der Gartentür.

Für ihre Größe ist Tansi mit derzeit 22,3 kg noch viel zu dünn! Ein hartnäckiger Durchfall hat verhindert, dass sie zunehmen konnte. Den Durchfall haben wir nun kuriert und das Hundemädchen wird vorsichtig aufgefüttert.

Tansi kann vermutlich als Einzelprinzessin leben, würde aber über Hundegesellschaft sehr glücklich sein!  In Gesellschaft anderer Hunde bleibt sie auch problemlos alleine, ohne die Wohnung umzudekorieren. Ihren geliebten Plüschhasen darf sie in ihr neues Zuhause mitnehmen…

Wie oben erwähnt, hatte Tansi beim Freilauf im spanischen Tierheim einen Rennunfall, bei dem sie sich das linke Hinterbein direkt oberhalb des Knies gebrochen hat.  Eine unglückliche Stelle, die OP verlief nicht 100%ig perfekt und die eingesetzten Drähte mussten noch in Spanien wieder entfernt werden. Mittlerweile ist das betroffene Knie aber recht gut verheilt. Wir haben sie hier aktuell auch noch mal einem Orthopäden zur Begutachtung vorgestellt, der die Bruchstelle als stabil einstuft und regelmässig Bewegung zum weiteren Muskelaufbau empfiehlt. Natürlich kann eine spätere Gelenkarthrose nicht ausgeschlossen werden.

Tansi hat Spass an Bewegung und tobt auch im Auslauf, aber sie ist keine Hündin für eine Familie, die richtig sportliche Ambitionen hat.

Sie wird nicht längere Zeit am Fahrrad mitlaufen, kein Joggingbegleiter sein und auch keine grossen Bergwanderungen mitmachen können. Ebenso sollte sie auch nicht in den 3. Stock umziehen und mehrfach am Tag viele Treppen laufen müssen.

Dafür ist sie aber eine Wassernixe und liebt das Baden und Tauchen im Teich!

Altersentsprechend ist Tansi mitunter noch ungestüm und auch aufgrund ihrer Größe sollten Kinder in ihrem neuen Zuhause schon grösser und standfest sein.

Ihre Pflegestelle wünscht sich für Tansi verständnisvolle und geduldige Menschen, die mit dem Beinhandicap umgehen können und die gelehrige Hündin geistig fördern.

Tansi ist kastriert, geimpft, gechippt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Zur Zeit lebt Tansi etwas östlich von Hamburg im Raum Schwarzenbek SH. Dort darf sie gerne besucht und zu einem Spaziergang abgeholt werden!

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Poveda

Geboren: ca. 11/2016
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: 65 cm, 24 kg
Umgang mit Katzen: nicht geeignet
Umgang mit Kindern: noch nicht getestet
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Iserlohn (Sauerland)
Anfragen an: Kerstin Aumann – k.aumann@farfromfear.de

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Poveda ist eine ruhige, ausnehmend hübsche Galga, die sehr auf ihre Menschen bezogen ist. Man merkt ihr ihre Freundlichkeit und Wärme sofort an. Sie ist ein herzensgutes Wesen, was man nicht nur an ihrem Blick merkt, sondern auch daran, dass sie sehr viel Zuneigung sucht.

Fühlt sie sich wohl, liegt sie am liebsten den ganzen Tag im Umfeld ihrer Menschen. Selten macht sie es sich auch einmal allein auf dem Sofa gemütlich. Wie die meisten Galgos findet sie alle offen herumliegenden Lebensmittel und solange es sich nicht um allzu gesundes Zeug handelt freut sie sich sehr darüber 😊. Beim Essen, auch beim Grillen im Garten, versucht sie zunächst einen Happen zu ergattern. Gibt man ihr allerdings zu verstehen, dass es für sie nichts gibt, ist sie gar nicht mehr aufdringlich und sucht sich ein gemütliches Plätzchen; allerdings immer mit Sichtkontakt.

Wenn für sie etwas neu ist, orientiert sie sich gerne an einem souveränen Ersthund oder sucht die Nähe zu ihren Menschen. Sie ist neugierig, beobachtet alles Neue allerdings erst einmal aus sicherer Entfernung. Auch der Kontakt zu anderen Fellnasen verläuft immer ruhig.

An der Leine zu gehen klappt super mit ihr und sie trottet am liebsten neben ihren Menschen. Galgo-typisch freut sie sich darüber, eine kurze wilde Renneinlage hinzulegen. Ein regelmäßiger Besuch in einem umzäunten Auslauf ist ideal dafür. Nach einigen Minuten jedoch geht es direkt wieder aufs Sofa oder Kissen.

Über ihre Herkunft ist wenig bekannt. Sie hatte allerdings einige kleinere Schürfwunden, die aber allesamt gut verheilt sind. An ihrer Schulter trägt sie ein individuelles Schönheitsmal. Vermutlich aus einer Verletzung in jüngster Kindheit ist eine Verknöcherung in der Form eines Tischtennisballes gewachsen, die sie allerdings überhaupt nicht stört.

In kurzer Zeit, hat sie viel von ihrer Schüchternheit abgelegt und man merkt ihr an, dass sie langsam ihren Platz findet. Auch stundenweises Alleinbleiben mit einem anderen Hund bereitet ihr keinerlei Schwierigkeiten.

Poveda ist von Anfang an stubenrein und ist überhaupt nicht wählerisch bei ihrem Futter. Über Snacks und Knusperbrote freut sie sich auch zwischendurch. Autofahrten waren für sie neu, aber mittlerweile ist sie zu einer guten Beifahrerin geworden. Auch das enge Zusammenliegen mit einer anderen Fellnase während der Fahrt klappt ohne Probleme.

Leider erlitt sie auf der Pflegestelle einen leichten Krampfanfall, der möglicherweise auf eine Epilepsie hindeutet. Dies geschah innerhalb der vier Wochen, die sie bisher bei ihrer Pflegestelle lebt, ein einziges Mal. Auch wenn sie sich seitdem völlig unauffällig verhält, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich wiederholt.

Katzen sollten nicht in ihrem neuen Umfeld leben, hier zeigt sich der Urinstinkt eines Galgos.

Sie ist gechipt, geimpft und kastriert. Ihr Mittelmeercheck ist negativ.

Besuchen können Sie Poveda in der Nähe von Hemer.

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Aura

Geboren: ca 02/2017
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 66 cm,  21 kg
Umgang mit Katzen: werden toleriert
Umgang mit Kindern: keine Angabe/noch nicht getestet
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Frankfurt/M.
Anfragen an: Frank Pfeil – f.pfeil@farfromfear.de

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Aura ist nun seit Mitte März in Deutschland angekommen.

Ihre Pflegemama schreibt:

Das Wichtigste (für mich ) zuerst…..Aura bindet sich stark an ihre Bezugsperson, wenn diese das Haus verlässt zeigt sie Trennungsschmerz, dann ist es auch egal ob andere Menschen oder Hunde vor Ort sind. Hieran muss noch gearbeitet werden.

Recht schnell hat sie die besten Plätze zum Schlafen und Kuscheln entdeckt, möglichst nah an ihrem Menschen. Sie liebt es gestreichelt zu werden, egal ob von Frauen oder Männern. Alle werden freundlich begrüßt, das Schwänzchen steht selten still.

Aura freut sich sehr über Futter, würde auch vom Tisch klauen, akzeptiert aber auch genauso gut ein NEIN.

Die anderen Hunde können aus ihrem Napf mit futtern ohne Probleme.

Der Straßenverkehr ist ihr noch nicht ganz geheuer, aber sie meistert das gut.

Sie zieht nicht an der Leine, bleibt aber manchmal stehen und staunt über ihr neues Leben.

Ein Jagdtrieb ist nicht zu verleugnen, sie scannt weite Flächen förmlich und im Wald nimmt sie sofort Witterung auf. Bei Wildsichtung ist sie aktuell noch völlig aus dem Häuschen. Sie ist in ungesichertem Gelände definitiv NICHT ableinbar.

Aura begleitet mich und meinen Mann zur Arbeit. Von Anfang an war das für sie okay, obwohl es dort auch mal sehr, sehr laut werden kann.

Nach zwei Wochen fährt sie nun auch gerne im Auto mit, wobei sie gerne auf eine Box verzichtet und die Rückbank vorzieht.

Anscheinend bereiten ihr Fliegen ein gewisses Unbehagen. Entdeckt sie eine Fliege in ihrer Nähe, schaut nach ihren Narben , weint, schüttelt den Kopf und würde gerne flüchten. In einem anderen Raum beruhigt sie sich wieder und ist auch bereit, sich zurück in den Raum zu begeben, in dem die Fliege war.

Hier gibt’s Tips zur Stressbewältigung von der Pflegestelle ;o)

In unbekannten Situationen würde sie ein offene Tür zur Flucht nutzen. Da sollte man am Anfang sehr achtsam sein.

Tierarztbesuche hingegen meistert sie wie ein Profi.

Bei Aura wurde hier in Deutschland ein Zehenabriss, ein alter Bruch des ersten Zehengliedes, an einem Vorderfuß festgestellt. Das Krallenbein wurde kürzlich amputiert, die Zehe an sich ist noch intakt. Sie ist auf einem sehr guten Weg der Besserung, die Heilung läuft genau wie es sein soll.

In Aura’s neuem Zuhause müssen nicht zwingend andere Hunde sein (obwohl sie sehr sozial ist und jeden anderen Hund freundlich begrüßt).

Ein souveräner Ersthund könnte  durchaus eine Stütze sein. Mehr als zwei freundliche, nicht zu aufdringliche Hunde sollten nicht in der Familie sein, da sie wahrscheinlich sonst untergehen würde.

Aura ist natürlich gechippt, geimpft und negativ auf die gängigen Mittelmeerkrankheiten getestet.

Sie freut sich im Raum Bad Homburg/Oberursel im Vordertaunus auf Euren Besuch.

Update Juni 2021
Ihre Pflegemama schreibt:

Aura ist einfach ein Schatz, in jeder Lebenslage.
Sie ist ein toller Begleithund, ob beim Friseur, im Restaurant, bei der Arbeit, bei Freunden, sie benimmt sich bestens.
Sie legt sich auf ihre Decke und döst, schläft oder schaut aus ihren schönen braunen Augen in ihre neue Welt.

Sie mag Fremde, ob Frau oder Mann ist ganz egal, auch Kinder findet sie cool.
Sie sollten allerdings standfest sein.

Im Auto ist sie immer als erstes, lange Fahrten sind überhaupt kein Problem.

Treppen? Null Problemo!

Ich denke sie würde gut zu einem, maximal zwei Galgos passen, wobei ihr der Kontakt zu ihrem Menschen besonders wichtig ist.

Ihre anfängliche Fliegenphobie ist kaum noch merklich, sie schaut lediglich noch etwas skeptisch.

Alleine bleiben ist nicht so ihr Ding, sie weint dann, egal ob ein anderer Hund da ist oder nicht.
Sie macht dabei nichts kaputt und nach einiger Zeit beruhigt sie sich wieder.
Das Alleinsein muss noch geübt werden.

Ihre Krallenamputation ist mittlerweile gut verheilt, sie humpelt auf hartem oder steinigem Boden jedoch noch ein wenig. Das wird mit der Zeit besser werden. Dafür hat sie einen besonderen Pfotenabdruck 😉

Überhaupt wird sie, wie bei mir und meiner Familie, bei ihrem zukünftigen Besitzer ganz viele Pfotenabdrücke im Herzen hinterlassen.

 

Kategorie: Galgos, Hündinnen, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Aura

Logan

Geboren: 04/2019
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 68 cm
Umgang mit Katzen: kein eindeutiges Ergebnis, bei hundeerprobten Katzen könnte es klappen
Umgang mit Kindern: Kinder sollten aufgrund seiner Größe etwas älter sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Freiburg
Anfragen an: Gertrud Armbruster – g.armbruster@farfromfear.de

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Logan wurde in Spanien zusammen mit einem weiteren Rüden streunend am Stadtrand entdeckt. Er ließ sich gut mit Futter anlocken.
Seit Anfang Juni lebt Logan nun in seiner Pflegefamilie bei Freiburg.

Seine Pflegemama schreibt:
Logan wird jetzt Rio gerufen.
Menschen gegenüber ist der hübsche, große, lackschwarze Rio sehr offen und zugeneigt. Er schließt einen sofort ins Herz. Rio liebt es gestreichelt zu werden und genießt die menschliche Nähe.

Treppen laufen konnte Rio am ersten Tag überhaupt nicht. Nach einer Nacht und mit etwas Überwindung und Übung lief er schon am zweiten Tag die Stufen perfekt. Rio lernt schnell, hat schon nach wenigen Tagen „Sitz“ verstanden.

Seine Geschäfte erledigt er draußen.

Sein Katzentest in Spanien ergab kein eindeutiges Ergebnis. Das Zusammenleben mit hundeerprobten Katzen könnte klappen.

Seine Umgebung erkundet Rio ohne Zögern. Laute Geräusche stören ihn überhaupt nicht. Im Auto fährt er ohne Probleme mit.

Im Erstkontakt mit anderen Hunden ist Rio anfangs etwas aufgeregt, lässt sich aber auf Begegnungen ein.
Dabei rutscht ihm manchmal ein verunsichertes Bellen heraus.

Rio wünscht sich eine Familie mit einem Windhund zum Spielen und ein eingezäuntes Grundstück zum Rennen. Bei genügend Zuwendung und Zeit könnte er auch als Einzelhund vermittelt werden. Kinder sollten aufgrund seiner Größe etwas älter sein.

Rio ist entwurmt, geimpft, kastriert und gechippt. Sein Mittelmeertest ist negativ.

Gerne erwartet er Besuch in der Nähe von Freiburg.

Kategorie: Galgos, Rüden, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Logan

Tona

Geboren: 04/2016
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm,
Umgang mit Katzen: Test in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern:  Kinder sollten verständig sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Braunlage (Harz)

Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Tona ist eine ganz spezielle Hündin.

Ihre Geschichte spiegelt das Leid vieler Galgos wieder.  Sie wurde gemeinsam mit 4 anderen Galgos im April 2019 von einem Galguero im Tierheim abgegeben. Alle Hunde waren in keiner guten körperlichen Konstitution. Aber viel schlimmer als der körperliche Zustand war das Verhalten der Hunde. Wenn Menschen sich näherten, dann erstarrten sie vor Angst oder suchten die Fluchtmöglichkeit. Das war Panik pur – tief traumatisierte Tiere.

Es hat mehr als ein Jahr gedauert, bis es den Tierheimmitarbeitern gelang Tona in ihrem Zwinger zu berühren, ihr ein Leckerchen zu geben. Draussen im Auslaufgelände war eine Annäherung gar nicht möglich, da hielt sie immer den Sicherheitsabstand.

Solche Hunde sind im Tierheim auf verlorenem Posten, weil die Helfer dort bei aller täglichen Arbeit viel zu wenig Zeit haben sich intensiver mit diesen Hunden zu beschäftigen.

Im Oktober 2020 fand sich hier eine Pflegestelle und Tona konnte das Tierheim verlassen.

Aber auch hier zeigte sich, dass Tona sich schon sehr in ihrer Welt eingerichtet und ein eher selbstbestimmtes Leben führen möchte.

Die Fortschritte im Umgang mit uns Menschen sind minimal. Sie weiss im Prinzip, dass ihr nichts mehr passiert, aber sie bestimmt was möglich ist und was sie nicht möchte – auch abhängig von ihrer Tagesverfassung, manchmal kann sie Leckerchen aus der Hans annehmen….

In neuen Situationen reagiert sie eher misstrauisch und weicht zurück.

An kurzer Leine geführt zu werden, bedeutet für Tona Stress und Zwang,  Spaziergänge  draussen sind eigentlich noch gar nicht möglich.

Es ist sehr schwierig solche Hunde zu beschreiben und zu erklären wie sie sind und warum.

Aber wir möchten Tona hier dennoch vorstellen und vielleicht gibt es ja irgendwo doch DEN PLATZ an dem die Hündin ankommen darf.

Was braucht Tona:

In erster Linie Menschen mit extremer Geduld, sehr viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und ohne irgendwelche Erwartungen.

Zudem unbedingt weitere Galgos – je mehr desto besser. Hunde von Tonas Wesensart fühlen sich im Rudel meist am besten aufgehoben. Sie ist mit Artgenossen absolut verträglich, braucht sie und orientiert sich stark an ihnen.

Dritter Punkt ist ein grosses, gut gesichertes Grundstück auf dem Tona sich selbstständig bewegen kann und darf.

Tona ist eine hübsche, eher zierliche Hündin. Sie ist kastriert, geimpft, gechipt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Wir wissen, dass wir ganz besondere Menschen suchen, aber sollten Sie denken, dass Sie der Hündin eine Chance bieten möchten/können, dann würden wir uns gerne sehr ausführlich mit Ihnen unterhalten.

Tona lebt aktuell in Niedersachsen im Harz.

 

Update 01.06.2021  die Pflegestelle schreibt:

„Unsere kleine Toni-Maus ist immer noch schreckhaft und beobachtet genau ihre Umgebung.
Aber sie nähert sich mir und läuft gern neben mir her. Heute hat sie im Freien das erste Mal ein Leckerli aus meiner Hand genommen und stand, zu meiner Freude, dabei ganz dicht neben mir😁.
Sie kann täglich für kleine Überraschungen sorgen, manchmal gibt es eine Mutprobe, an anderen Tagen ist sie wieder eher zurückhaltend. Aber wir merken doch Veränderungen in ihrem Verhalten uns gegenüber. Es braucht einfach seine Zeit.

Mit dem Berühren ist es immer noch so eine Sache, wir versuchen es zaghaft immer wieder – respektieren aber, wenn sie vor der Hand zurückweicht.
Wenn Besuch kommt, verzieht Toni sich vorsichtshalber in einen anderen Raum.

Kinder sind auch nicht so ihr Ding.
Die Katzen ignoriert sie.“

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Catar

Geboren: 05.2017
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 63 cm 25 kg
Umgang mit Katzen: geeignet
Umgang mit Kindern: keine Angabe/noch nicht getestet
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Darmstadt
Anfragen an: Jutta Adlon – j.adlon@farfromfear.de

mehr Bilder unter:  Facebook-Album

Catar ist kürzlich auf seiner Pflegestelle angekommen und beginnt jetzt sein Leben Far From Fear.

Da sich „Catar“ wie Halsschmerzen anhört, mußte ein neuer Name her. Der Bub heißt  jetzt Mino, was sich zudem freundlicher anhört.

Mino ist ein eher kleiner, zierlicher Rüde und, entgegen den ursprünglichen Bildern aus Spanien, sehr dunkel gestromt. Da diese Fellstromung nicht allzu häufig vorkommt, ist er ein echter Hingucker und wunderschön.

In den ersten zwei bis drei Tagen war für Mino das Leben in einem Haus mit seinen Begrenzungen unheimlich.  Er sprang mit den Vorderpfoten auf die Fensterbank, um nach draußen zu schauen und lief etwas ruhelos im Haus auf und ab (Treppen sind für ihn kein Thema). Essbares, u.a. Katzenfutter, sollte nicht frei zugänglich sein, denn da holt sich der Sonnenschein ganz heimlich eine kleine Zwischenmahlzeit ab.
Mittlerweile hat sich das alles beruhigt und er schätzt jetzt sein weiches Körbchen, regelmäßiges Spazieren gehen und natürlich den gefüllten Napf.

Mit den Hunden der Pflegestelle gab es von Anfang an kein Problem, wobei die Hunde der Pflegestelle erfahren sind, was neue Pflegis angeht. Fremde Hunde, die wir beim Gassi gehen treffen, sind ihm noch suspekt, aber Mino ist kein Pöbler. Er tritt dann den geordneten Rückzug an, stellt sich hinter sein Pflegefrauchen und denkt „mach du mal“  :-)

Für seine Leinenführigkeit bekommt Mino eine 1 mit Sternchen. Jagdtrieb ist natürlich rassebedingt vorhanden und er scannt sehr genau seine Umgebung. Er sollte in der ersten Zeit auch unbedingt doppelt gesichert werden (mit Bauchgurt, Sicherheitsgeschirr und Leine am Halsband). Momentan trägt er zusätzlich noch einen Tracker (sicher ist sicher !). Das alles wird sich legen, wenn er seine Umgebung besser kennengelernt hat und weiß, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann.

Und nun zum Thema Mino und Menschen:  war er am Anfang noch sehr zögerlich, so ist er in ein paar Tagen so aufgetaut, dass er sich vom Pflegefrauchen den Bauch kraulen lässt, sie morgens schwanzwedelnd begrüßt (auf seinen Wunsch hin schläft er jetzt mit den anderen Hunden im Wohnzimmer) und sich freut wie Bolle, wenn sie außer Haus war und zurückkommt. Mit den anderen Hunden bleibt er auch problemlos allein, er mutiert nicht zum Innenarchitekt und verschläft die Zeit der Abwesenheit.
Beim Pflegepapa ist er noch ein wenig zurückhaltend, lässt sich aber anfassen und wenn dieser die Käsestückchen zückt, dann ist er natürlich auch dabei :-)

Mino ist ein Katzenfreund. Er lebt hier problemlos mit 2 Hauskatzen zusammen.

Insgesamt lässt sich nach dieser, doch relativ kurzen Zeit sagen:  Mino ist ein lieber Bub, der schon viel gelernt hat (selbst den Staubsauger hat er sich schon näher angeschaut :-) und sich auf sein weiteres Leben fern von Angst, mit Hilfe geduldiger  Menschen und vierbeinigen Freunde freut.

Mino ist geimpft, gechippt, kastriert und auf Mittelmeererkrankungen negativ getestet.

Er wartet in der Nähe von Darmstadt auf lieben Besuch.

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Roy

Geboren: ca 4 Jahre alt
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe: 66 cm
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: lieb, freundlich
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Sinsheim
Anfragen an: Kerstin Aumann – k.aumann@farfromfear.de

mehr Bilder unter: Facebook Album

Der ca. 4 jährige Roy, der bei uns Faro gerufen wird,  kam Ende Januar in seiner Pflegestelle an.

Roy hat sich in den Alltag der Pflegefamilie eingelebt. Er läuft brav an der Leine. Umweltreize wie Autos – Fahrräder – Traktor – Flugzeuge, Gewitter und auch der Kindergarten nebenan sind kein Problem.

Er liebt Autofahren.

Er bevorzugt das Liegen auf einen Sofa oder noch besser im Bett. Die Hauptsache der Partner Mensch oder sein Galgo Kumpel sind mit dabei. Andocken und kuscheln wann immer es geht. Wenn gerade niemand Zeit für ihn hat, muss sein großes Kuscheltier herhalten. 

Er kann 3-4 Std in Hundegesellschaft alleine bleiben.

Beim Spaziergang ist er stark an anderen Hunden interessiert, er bellt und zieht dann auch schon mal. Gibt man ihm Zeit den anderen Hund kennen zu lernen, beruhigt er sich. 

Rassetypisch hat er Jagdtrieb und frei laufen lassen ist nur in einem gesicherten Gelände möglich. 

Er hält den gesamten Spaziergang Ausschau, ob etwas zum Jagen in der Nähe ist.  

Bei einem Routine Tierarztbesuch ist ein Herzgeräusch aufgefallen. Nach einen Herzultraschall stand fest, er hat einen Herzklappenfehler, der aber aktuell nicht behandelt werden muss und ihn auch nicht weiter beeinflusst, soll aber einmal im Jahr mit einem Herzultraschall überprüft werden. 

Er hat nicht nur an Gewicht zugenommen, sondern auch die Kondition ist eine andere geworden.

Wie wünschen uns ein oder mehrere Hundekumpel, mit denen er schmusen und toben kann. 

Roy ist kastriert, geimpft und gechippt. Der Mittelmeertest ist negativ.

Besucht werden kann der hübsche Bub im Raum Sinsheim.

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Gorda

Geboren: 09/2011
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 64 cm,
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: sollte kein Problem sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Stade
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Gorda – eine ältere Lady sucht den Prinzessinnenplatz !

Über die Vorgeschichte von Gorda ist nichts Näheres bekannt. Sie hatte wohl ausgedient und wurde von ihrem Galguero in einer Perrera abgegeben. Die Tierschützer entdeckten die Hündin dort und lösten sie aus.

Gorda ist nun Mitte Mai zu ihrer Pflegefamilie gezogen und zeigt sich hier als eine äußerst liebenswürdige und aufgeschlossene ältere Lady, die sehr die Nähe der Menschen schätzt.

Sie ist stubenrein, kann Treppen laufen, fährt ohne Probleme im Auto mit und ist absolut unkompliziert. Alltagsgeräusche wie z.B. Fernseher oder Staubsauger machen ihr nichts aus.

Gorda ist noch fit und rennt auch gerne ihre Runden im Garten.

Es macht ihr großen Spass, einfach mal Hund sein zu dürfen, das sieht man ihr richtig an. Ab und an zeigt sie dann auch schon mal ein richtiges Grinsen in ihrem niedlichen Gesicht.

Über Jagdtrieb brauchen wir nicht wirklich zu reden, da sie ja ihr bisheriges Leben bei einem Jäger verbracht hat. Aber sie ist nicht mehr übertrieben jagdaffin und lässt sich gut händeln. Gorda liebt ausgiebige Spaziergänge und schnüffelt für ihr Leben gern.

Sie geht unaufgeregt an der Leine und schaut sich ihre Umgebung sehr interessiert an.

Im Alltag läuft sie mit der Pflegestelle ca. 3 Std. täglich und am Wochenende sind es dann 4 Std. oder auch mehr. Das schafft sie ohne Probleme.

Im Haus ist Gorda ruhig und genießt es, eingekuschelt auf der Couch zu liegen, am liebsten ganz nah an ihren Menschen. Die Maus hat ein wunderschönes rötlich/zimtfarbenes Fell und liebt es total, wenn man ihr den Pelz krault. Nach all den Jahren beim Jäger genießt sie menschliche Zuwendung sehr und ist gerne überall dort, wo sich ihre Menschen aufhalten.

Sie lebt in der Pflegestelle mit zwei Greyhoundrüden zusammen, die für sie aber nicht wichtig sind und die sie meistens ignoriert.

Draußen ist Gorda mit fremden Hunden sehr freundlich und freut sich über Hundebegegnungen.  Aber im Haus braucht Gorda eigentlich nur Menschen, die sie lieben, verwöhnen und ihr viel Zuwendung geben.

Deshalb glauben wir, dass Gorda ein Zuhause als Einzelprinzessin so richtig genießen würde, aber natürlich sollten ihre Menschen auch genug Zeit für sie haben.  Aufgrund ihres ruhigen und entspannten Wesens wäre Gorda sicher auch ein guter Bürobegleiter.

Ein eingezäunter Garten wäre wunderbar, damit sie ihre kleinen Runden flitzen kann.

Gorda ist kastriert, geimpft, gechipt und ihr Mittelmeercheck ist negativ.

Über Besuch im schönen Alten Land würde sich Gorda sehr freuen.

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Olaf

Geboren: 07/2015
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 67 cm,
Umgang mit Katzen: Katzentest in Spanien erfolgt
Umgang mit Kindern: sollten nicht zu klein sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum süd-östlicher Harz
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Olaf ist ein ganz besonderer und ein sehr tapferer Rüde!

Als man ihn in Spanien fand, war er nur noch Haut und Knochen. Sein Körper war übersäht mit Wunden, auf der Schnauze hatten sich Striemen eines Maulkorbs eingedrückt. Die Rute war so schwer verletzt und bereits nekrotisch, dass sie grösstenteils amputiert werden musste.

Nun ist Olaf  -jetzt Ole-  seit Mitte April in Deutschland.

Ja, er hat in Spanien viel durchgemacht und auch heute sieht man ihm die harte Vergangenheit noch an…  Aber seine Zuneigung zu den Menschen, seine Anhänglichkeit sind ungebrochen – er bevorzugt allerdings die sicheren und ausgeglichenen 2-beiner.

Ole ist ein großer, durchaus gestandener Rüde, der gerade Alles in seinem Leben neu lernt und sich mutig den neuen Situationen stellt.

Er ist bereits stubenrein,

fährt ruhig im Auto mit,

läuft schon ganz toll an der Leine

und liebt Leckereien.

Er versteht sich mit ruhigen Männern, Frauen und Kindern, zeigte hier niemals Schutzreflexe, trotz seiner sicherlich sehr schlechten Erfahrungen.

Wenn fremde Menschen sich entspannt geben, nähert er sich und nimmt dann auch von selbst Kontakt auf.  Sehr turbulente und hektische Situationen, mit für ihn nicht einschätzbaren Aspekten, möchte er noch gerne meiden. Da weicht er zunächst zurück um das Ganze erst einmal zu beobachten.

Es gab in Spanien mit Ole einen Katzentest, bei dem er sich aber eher unsicher und zögerlich verhalten hat.  Wir sind also nicht so ganz sicher, wie sich ein Zusammenleben von Ole mit Samtpfoten gestalten würde (Video des Tests vorhanden).

In einem Rudel sucht Ole schon eine eher ranghöhere Position, spürt die begehrtesten Plätze zielsicher auf und möchte seine so lange, sehr schmerzlich vermissten Ressourcen nicht gerne mit anderen selbstbewussten Rüden teilen müssen. Er geht dabei sehr schlau und subtil  -ohne direkte Konfrontation-, aber doch hartnäckig vor.

Ole weiß was er will und er liebt auch vierbeinige Mädels ähnlicher Gesinnung. Hündinnen, die ihn entweder als Herr und Meister anbeten oder „Vollweibchen“, die ihm klar machen, wo der Hase langläuft- mit beidem kann er sehr gut umgehen, kuschelt dann auch gerne mit ihnen und sucht die Nähe.

Ole lebt hier in der Pflegefamilie mit grösseren Kindern, anderen Galgos und einem kleinen Whippet.

Er zeigt sich hier aufmerksam und ist immer dabei, wenn das Rudel gemeinsam das Grundstück sichert, eine Lebensmittelquelle aushebt oder auch beim extrem-chillen die Terrasse oder das Wohnzimmersofa belagert.

Ole hat aktuell keine körperlichen Einschränkungen, auch die teilamputierte Rute bewegt er inzwischen immer freudiger, wenn die Familienmitglieder der Pflegestelle zurückkehren.
Alle offenen Stellen und Wunden sind geschlossen, abgeheilt und das Fell beginnt über einst kahlen Stellen nachzuwachsen. Die einst Golfball-großen Liegeschwielen sind deutlich kleiner geworden.  Man erkennt nun jeden Tag mehr den wunderschönen, warmbraunen Rüden, mit festem Wesen, das er sich im tiefsten Inneren bewahrt hat.

Daher sucht Ole auch keinesfalls einen „Gnaden- oder Mitleidsplatz“.

Er hat endlich das wundervolle, tolle und geliebte Abenteuer-Leben verdient, in dem seine Menschen ihn nie wieder im Stich lassen.

Ole wartet im südlichen Harz Sachsen- Anhalts auf seine liebevoll-konsequenten „für-Immer-Menschen“.

Er ist kastriert, geimpft und gechippt, der Mittelmeercheck ist komplett negativ.

Ach ja …..

sollten Sie evtl. sogar nach 2 Galgos gleichzeitig Ausschau halten- Ole und Gisla-  (zu sehen unter „Zuhause gesucht- Hündinnen“)  sind einfach ein Traumpaar, die sich gegenseitig Mut machen und sich zugleich Ruhe geben. Sie wären wunderbar gemeinsam zu vermitteln. Ein großer haselbrauner Gentleman und seine Fledermausprinzessin.

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Rafi

Geboren: 03/2015
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: ca 65 cm
Umgang mit Katzen:  Katzentest in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern: sollten schon grösser sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Grossraum Celle-Südheide
Anfragen an: Gabi Däwes –  g.daewes@farfromfear.de

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Rafi ist ein Abgabehund, hat in Spanien mehrfach den Besitzer gewechselt und wurde vom letzten Galguero ausgemustert. Über ihr Vorleben wissen wir nichts, aber aus Rafis Verhalten konnte man schließen, dass es kein Honigschlecken war.

Rafi ist nun seit Januar auf ihrer Pflegestelle, hat viel gelernt und sich zu einer intelligenten und spielfreudigen Hündin entwickelt.

Ihre Pflegemama schreibt:

„Rafi benimmt sich im Haus vorbildlich und bleibt nach Auslastung in Hundegesellschaft auch ohne Probleme alleine.

Sie frisst regelmäßig und sehr genüsslich.

Rafi erledigt alle Geschäfte zuverlässig beim Spazierengehen oder ausnahmsweise im Garten.

Sie geht hervorragend mit Geschirr an der Leine – ein galgotypisches Wildinteresse ist natürlich vorhanden, sie lässt sich aber sehr gut aus dem Jagdmodus herausholen.

Im Garten und im Freilauf flitzt sie ausgelassen umher – mit und ohne Gesellschaft.

Am liebsten spielt sie mit ihren Bällen, die sie auch prima bringt, damit man sie wieder werfen kann.

Die Samtpfoten lässt sie weiterhin ganz in Ruhe, sodass sie auch sehr gut in einem Katzenhaushalt leben könnte.

Rafi versteht inzwischen alle für sie und mich wichtigen Sätze und kommt auch auf Zuruf.

Sie springt zuverlässig ins Auto und fährt relativ entspannt mit.

Bei fremden Menschen ist Rafi nach wie vor etwas zurückhaltend, aber auch da hat sich ihr Verhalten inzwischen schon deutlich verändert. Sie benötig für die Annäherungen einfach ein bisschen mehr Zeit.

Rafi ist kastriert, geimpft und gechippt. Ihr Mittelmeercheck ergab einen Leishmaniosetiter. Hier in Dtl. wurde bereits ein komplettes Blutbild mit Nachtestung veranlasst.  Alle Organwerte sind normal und die Hündin hat keinerlei Erkrankungsanzeichen. Rafi hat ein gesundes Immunsystem, bekommt geringe Gaben Allopurinol und purinarmes Futter, das sie hervorragend verträgt.

Leider haben wir letzte Woche Rafis Galgo-Ziehmama gehen lassen müssen, das hat bei Rafi eine Lücke hinterlassen, aber sie meistert es besser als gedacht.

Wir wünschen uns für Rafi ein eher ruhiges Zuhause, in ländlichem Gebiet, mit geregeltem Tagesablauf und Menschen, die einfühlsam mit ihr den Weg weitergehen.

Bei Kleinkindern raten wir lieber ab.

Ein sicher eingezäunter Garten muss sein, ein souveräner Spielkumpel oder ein harmonisches Rudel wären für Rafi auch toll.

Es wäre schön, wenn sie bald ihr „für immer Zuhause“ findet und endlich richtig loslassen und ankommen kann.“

Die hübsche Rafi wartet im Raum Celle-Hermannsburg auf ihre Menschen.

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Merit

Geboren: 11/2017
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 65 cm,
Umgang mit Katzen: Test in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern: sollte kein Problem sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Braunlage (Harz)
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Zur Vorgeschichte: Merit landete bereits im Frühjahr 2020 schon einmal als Fundhund im spanischen Tierheim. Sie hatte einen Chip und laut Amt musste der Besitzer ausfindig gemacht werden und  der verlangte die Hündin zurück. Das TH hatte noch über einen Anwalt versucht, die Herausgabe an den Jäger zu unterbinden, kam damit aber nicht durch. Im Herbst 2020 erschien der Mann dann mit der Hündin wieder im Tierheim und gab Merit ab – nun wollte er sie nicht mehr ☹.

Seit Mitte Januar ist Merit nun auf ihrer Pflegestelle hier in Dtl.

Die herzliche angefluste Maus mit bauchseitigem Dalmatiner-Look hat sich von Anfang an gut in das vorhandene gemischte Windhundrudel integriert. Uns Menschen näherte sie sich offen, fröhlich und vertraut. Sie verhält sich respektvoll den älteren Hunden gegenüber, tobt und rennt gerne mit den jüngeren. Sie ist eine aktive, bewegungsfreudige Hündin.

Im Moment scheint es so, als ob Merit ihre Junghundzeit nachholt. Das ist zum Teil natürlich sehr niedlich, bedeutet aber auch, dass einige Dinge wie z.B. Sofakissen, Fernbedienung, Mützen usw. rechtzeitig wegzuräumen sind, wenn diesbezüglich keine Veränderungen von Design oder Konstitution erwünscht sind. Auch Lebensmittel aller Art erheischen ihr uneingeschränktes Interesse und sollten sicher und zuverlässig verstaut sein.

Alltagsgeräte und –geräusche kennt sie inzwischen. Diese bereiten ihr keinerlei Probleme.

Galgotypisch liebt Merit (ihre) Hundebettchen, Decken und das weiche Sofa. Kuscheln mit ihren Menschen und auch Kontaktliegen mit den Artgenossen genießt sie sehr. Sie geht gerne spazieren, ist dabei sehr aufmerksam und zeigt durchaus, dass Jagdtrieb vorhanden ist, wobei sie aber ansprechbar bleibt.

Begegnungen mit Menschen und anderen Hunden verlaufen durchweg entspannt und mit vornehmem Interesse.

Auch den Katzentest hat Merit in Spanien problemlos absolviert.

Merit ist insgesamt eine sehr offene, fröhliche und freundliche Hündin. Ein absoluter Schatz auf vier Pfoten. Sie hat in der Pflegestelle schnell eine enge Bindung zu ihren Bezugspersonen aufgebaut und zeigt sich sehr anhänglich. Am Anfang fiel es der Maus schwer ohne die Menschen zu sein, auch in Hundegesellschaft fiepste sie ihnen hinterher. Inzwischen ist Merit bereits entspannter -weil sie die Abläufe im Haushalt nun kennt- und ihre Verlassensängste haben sich reduziert. Daran wird weiterhin gearbeitet. Momentan kann sie, nach gewisser Beschäftigung und Routine, mit ihren Hundekumpels zwei Stunden alleine bleiben.

Auch die Stubenreinheit hat sich mittlerweile recht zuverlässig entwickelt.

Für die Flusenmaus wünschen wir uns ein Zuhause mit mindestens einem weiteren Hundekumpel und viel menschlicher Gesellschaft. Merit könnte Herrchen oder Frauchen auch bestens ins Büro begleiten – lange Zeiten des Alleinseins wären für sie schlimm. Toll wäre auch ein sicher eingezäunter Garten, in dem Merit sich gut bewegen und toben kann.

Bei ernsthaftem Interesse sind Sie herzlich eingeladen, Merit in Braunlage ausgiebig kennenzulernen.

Merit ist kastriert, geimpft und gechippt.  Ihr Mittelmeercheck ergab einen positiven Leishmaniosetiter, momentan bekommt sie das Medikament Allopurinol und erhält eine angepasste Fütterung. Merit zeigt keinerlei Symptome einer Erkrankung, ist agil und fröhlich.

Update 10.03.21
Bei Merit wurde aktuell eine Nachtestung mit grossem Blutbild veranlasst. Ein Leishmaniosetiter ist weiterhin vorhanden, die anderen Werte sind negativ. Das Blutbild und die Elektrophorese zeigen einwandfreie Werte und die Hündin ist unverändert agil und ohne jegliche Symptome.

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Gisla

Geboren: 10/2016
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo-Español
Grösse:  ca. 60 cm,
Umgang mit Katzen: Katzentest in Spanien bestanden
Umgang mit Kindern: sollten nicht zu klein sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum süd-östlicher Harz
Anfragen an: Gabi Däwes – g.daewes@farfromfear.de

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Gisla ist eine Fundhündin, so wissen wir leider über ihr Vorleben gar nichts. Aber sie wird ihre Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und die waren sicher nicht die Besten.  Auch die Unruhe im spanischen Tierheim hat Gisla zu schaffen gemacht, aber nun fängt ein neues Leben an.

Die entzückende Prinzessin Gisla ist eine eher zierliche Hündin, deren riesige Fledermausohren sie gross erscheinen lässt 😊.

Sie ist erst seit Mitte April in ihrer Pflegestelle. Blitzschnell hatte sie das vorhandene Rudel beobachtet, sich ihre Position gesucht und die besten Liegeplätzchen für sich gewonnen.

Binnen zwei Tagen war sie stubenrein und hat begonnen sich an die alltäglichen Rituale auf der Pflegestelle heranzutasten.

Gisla ist eher noch etwas zurückhaltend, nie aufdringlich oder fordernd. Leckereien lässt sie sich noch häufig von den Rüden stibitzen, den Platz auf ihrer Lieblingscouch längst nicht mehr.

Sie liebt Streicheleinheiten und ruhigere Phasen zu Hause.

Ihre Augen beginnen zu leuchten, wenn der Kühlschrank sich öffnet…eben ganz Prinzessin: „Sesam öffne dich, lass es Käse regnen – oder wenigstens Salami“…

Im Indoor-Bereich eine niedliche, schüchternere Maus, wird Gisla draußen eine imposante, hochaufmerksame gestandene Galga.  Sie sieht alles, setzt mit ihren Pommestütenohren zum großen Lauschangriff an  –  und bleibt doch immer leichtführig und gesittet – Adel verpflichtet eben.

Ihre zierliche, grazile Gestalt, schlank, aber muskulös;
ihr in warmem dunkelbraun glänzendes Fell mit goldener Stromung;
die Mimik in diesem hübschen Gesicht;
und natürlich ihre besondere Ohrhaltung,

all das ergibt eine wahrhaftig wundervolle Hündin, mit einem sanften Wesen und wenig Anspruchshaltung.
Umso unverständlicher blickt man auf die Vernarbungen auf dem Nasenrücken. Sie muss sehr lange Zeit einen völlig unpassenden Maulkorb getragen haben, der Riefen auf dem Nasenrücken hinterlassen hat.

Das Leben im Haus war ihr sicher völlig fremd. Durch Türen zu gehen wird täglich besser- doch muss sie immer noch mal ihr Kämpferherz in die Hand nehmen um über die Schwellen zu gehen.

Im Auto mitfahren, spazieren gehen, Treppen laufen- all das hat sie in der Kürze der Zeit schon ganz toll gemeistert. Und Gisla schafft jeden Tag einen neuen Schritt vorwärts.
Es tut ihr gut, wenn bereits ein oder mehrere souveräne Hunde im Haushalt leben. Von ihnen lernt sie, schaut sich ab, was möglich ist und wagt neue Situationen zu meistern.

Auch ruhigere Kinder, die bereit sind Gisla ein wenig Zeit zu lassen, mag sie anschließend sehr gerne.

Sie möchte nicht in einem sehr lauten, zu quirligen Umfeld sein, laute Geräusche lassen sie noch hochschrecken.

In Spanien hat sie auch einen Katzentest bestanden, aber in der Pflegestelle gibt es keine Samtpfoten.

Gisla ist kastriert, geimpft, gechippt und hat einen negativen Mittelmeercheck.

Wo sind Ihre Menschen, die dieser sanften Schönheit ein märchenhaftes Zuhause schenken, sie königlich verwöhnen und ihr zeigen was Glückseligkeit bedeutet?

Unter Einhaltung der Corona Regelungen ermöglichen wir ernsthaften Interessenten gerne diese Zaubermaus kennen zu lernen. Sie residiert aktuell im Südharz, Sachsen- Anhalts.

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Milan

Geboren: 05/2017
Geschlecht: männlich, kastriert
Rasse: Galgo Español
Größe: 73 cm
Umgang mit Katzen: nicht getestet
Umgang mit Kindern: kein Problem
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Ostharz
Anfragen an: Gabi Däwes –  g.daewes@farfromfear.de

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Milan – ein echter Kerl sucht seine Menschen

Milan ist ein wirklicher Freund und ein typischer Macho: Lustig, anhänglich, immer lieber mittendrin, statt nur dabei.

Er ist das canide Multitalent: Elegant, super muskulös, groß, wunderschön (ein Galgo eben) – aber auch folgsam, gelehrig, und dienstbeflissen bei der Arbeit. Nicht nur die Talente eines Sichtjägers sind ihm mitgegeben, er ist auch geschickt und konzentriert bei der „Nasenarbeit“.

Seine Pflegestelle schreibt über ihn:

“ Milan kam mit großer Angst vor Männern an und in den ersten Kontakten sucht er immer noch Distanz und zeigt wenig Begeisterung für zu schnelle Annäherung.

Bei Frauen ist diese Scheu nicht ganz so stark ausgeprägt, er kommt hier schneller in Kontakt – doch liebt er Beide, wenn er sie in sein Herz aufgenommen hat.

Lässt man ihm die Zeit und Möglichkeiten den Kontakt in seiner Geschwindigkeit anzubahnen, wird man mit ewiger Freundschaft und unglaublicher Anschmiegsamkeit von seiner Seite belohnt.

Erst einmal mit „seinen“ Menschen verbunden, ist Milan ein einziger Riesen-Kuschelbär. Er freut sich wie Bolle, wenn man nach Hause kommt, umarmt einen mit seinen gigantischen Pfoten und blickt einem tief in die Augen. In der abendlichen Entspannungsphase kommt er gerne auch mal auf den Schoß um Streicheleinheiten einzufordern.

Mit Kindern ist er liebevoll und schmusig, doch sollten diese nicht zu klein und bereits standfest sein.

Milan würde mit seinen vertrauten Menschen durch dick und dünn gehen – wenn es sein soll bis ans Ende der Welt.

Milan ist natürlich stubenrein, bleibt inzwischen in Gesellschaft mit den anderen Galgos auch sehr entspannt, wenn die Menschen mal abwesend sind. Er dekoriert nichts um und ruht in dieser Zeit.

Milan folgt seinen Menschen brav wie ein Lämmchen an der Leine, fährt mit Auto, geht in der gemischten Hunderunde Gassi- ohne auch nur die Länge der Schleppleine auszunutzen. Milan ist mit allen Hunden im Haus, im Garten und auch bei Leinenbegegnungen absolut verträglich.

Einzige Ausnahme: Milan ist kein Hund für Besuche in Hundeausläufen.

Seine überbordende Bewegungsfreude und Sportlichkeit verleiten ihn dort, andere Hunde abzufangen und zu stellen. Dies gelingt ihm auch, es gibt regional keinen schnelleren Hund als ihn- und wir vermuten das ihm dies auch bewusst geworden ist. Wenn Auslaufbesuche geplant wären, sollte Milan daher dort einen Rennmaulkorb tragen.

Milan ist wirklich mit der anhänglichste Galgo unter fast 30 Hunden, die bisher auf unserer Pflegestelle waren, jedoch wird er dies fremden Menschen bei einem Besuch nicht sofort so zeigen können, wie die es sich wünschen würden.

Sind Sie der / die Richtige für Milan?

Ihr Hund ist bei Ihnen keine Deko- sondern Familienmitglied?

Ihnen ist die Verantwortung für einen jungen „Bollerkopf“ in „Ponygröße“ mit Sprungfedern in den Beinen bewusst? Auch die Tatsache dass Masse mal Beschleunigung (30 Kg x 65 h/km auf 73 cm Rückenhöhe) gewisse Erziehung, Achtsamkeit und Stärke benötigt?

Sie sehen ein, dass Kuchen, Brot, Koch- und Küchenreste somit auf den Hinterbeinen auch auf 1,50 Meter Höhe oder mehr sicher entsorgt werden- ob Sie dies beauftragt haben oder nicht?

Sie bringen evtl. sogar einen gestandenen Ersthund / bestehendes Rudel und viel Zeit und Freude an der Beschäftigung mit den vierbeinigen Gesellen mit?

Alternativ haben Sie Zeit und Begeisterung mit diesem besonderen Rüden eine Gemeinschaft aufzubauen und mit ihm durchs Leben zu gehen. Wenn möglich begleitet er sie sicher gerne zum Arbeitsplatz.

Sie können zwischen den Zeilen lesen? und verstehen, dass hinter diesem „Edel-Koloss“ ein sensibles Weichei steckt, das wirklich Alles tun würde um zu gefallen und um sich der Liebe seiner Menschen zu versichern.

Sie finden Windhunde/Galgos schon toll, aber irgendwie fehlte ihnen bisher immer so ein wenig Kernigkeit und Hundepower? Hier ist das „All-inclusive-Paket“.

Wenn Sie sehr viele dieser Fragen mit ja beantworten können und diesen einzigartigen Gesellen kennen lernen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Milan ist kastriert, geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeererkrankungen getestet.

Sobald dies Corona bedingt wieder möglich sein wird könnten Sie Milan (auch mehrfach) im schönen Harz besuchen.“

Kategorie: Galgos, Rüden, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Milan

Habanera

Geboren:  10.2018
Geschlecht: weiblich, kastriert
Rasse: Galgo
Größe:63 cm 20,5 kg
Umgang mit Katzen: werden toleriert
Umgang mit Kindern: keine Angabe/noch nicht getestet
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Berlin
MMK: Ehrlichiose & Anaplasmose positiv – bereits behandelt und stabil, Rest negativ
Anfragen an: Ulrieke Gerken – u.gerken@farfromfear.de

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Ob ich alleine bleiben kann hat meine Pflegemama noch nicht getestet, weil sie mir nicht so ganz mit den Katzen vertraut.

Sie vermutet, dass es ein Stückchen Arbeit sein wird, da es auch etwas gebraucht hat, bis ich akzeptierte, nicht im Bett schlafen zu dürfen.

Ich schleiche mich zwar nach einiger Zeit durch die katzenklappe durch, um mich an meine Pflegemama zu kuscheln, aber die Zeit wurde von 3 Uhr morgens bis zu 7 verbessert :-)

Mit meinem Hundekumpel gemeinsam alleine zuhause zu bleiben, geht einfach. Daher wäre ein weiterer Vierbeiner an meiner Seite von Vorteil.

Ich bin eine Energiekanone und werde meinen Menschen immer freudig begrüßen. Nicht nur meine Rute wedelt, mein ganzer Körper wackelt vor Freude 😊

Spielzeuge finde ich von Anfang an toll! Und da ich so voller Energie bin, brauche ich auch sehr regelmäßig meine Flitzerunden im sicheren Auslauf.

Mein Jagdverhalten ist galgotypisch sehr gut ausgeprägt -daher ist Freilauf für mich wirklich nur im gesicherten Auslauf möglich.

Streicheleinheiten könnte ich den ganzen Tag lang genießen, egal ob von Frauen oder Männern. Menschen finde ich generell sehr interessant und super, wenn eine freie Hand Zeit für mich hat…ich fordere die sonst auch ein.

Wenn mein Hundekumpel was anstellt, oder sich Ärger im Auslauf anbahnt, halte ich mich zurück – damit will ich nichts zu tun haben.

Andere Hunde begrüße ich freudig, außer unkastrierte Rüden, die sind mir suspekt. Aber denen kann ich schon allein Ansagen machen, sodass die sich auch gefälligst benehmen.

Beim Futter bin ich nicht wählerisch, kauen tu ich wie eine Dame, rülpsen wie ein Junge.

Dass es für Männchen machen Leckerlies gibt, habe ich mir schon abgeguckt. Ich bin aber noch am Lernen und springe manchmal übers Ziel. Ich weiß noch nicht, dass dies nur auf Kommando funktioniert.

Die Stadt macht mir gar keine Probleme. Stopp und los an der Straße verstehe ich mittlerweile schon.

Lediglich laute, schnelle und unerwartete Dinge von hinten, verunsichern mich. Aber wenn du mir sagst, dass es ok ist, vertrau ich dir.

Beim Gassi gehen bin ich sehr aufmerksam und achte auf dich, wenn du was von mir willst und mit mir sprichst.

So, wer ist jetzt neugierig auf mich und möchte mich gerne kennenlernen? Natürlich bin ich gechippt und geimpft!

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Chappi

 05.07.2014
 weiblich, kastriert
 Galgo Espagnol
 ca. 63 cm
 geht leider überhaupt nicht
 freundlich
 geeignet
 Raum Hanau
Jutta Adlon –  jutta.adlon@farfromfear.org

Chappi wurde in Spanien mit ihren  7 Welpen gefunden und ins Tierheim gebracht. 

Chappi, die jetzt Lola gerufen wird, ist eine sehr hübsche, dunkel gestromte Hündin, die von ihrer Pflegemama allerdings jünger geschätzt wird. Was sie in Spanien genau erlebt hat, wissen wir nicht aber sie hat Einiges mitgebracht, was ihr noch sehr zu schaffen macht.

Aber lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

Hola Lola

Tja das bin ich

Nun bin ich schon über 2 Jahre hier in meiner Pflegefamilie und habe schon soviel gelernt. Essen gehört hier allen und ich bekomme genug und muss es nicht verteidigen. Gassi gehen mit meinem Zwei-  und Vierbeiner Rudel ist klasse. Dafür brauche ich dann auch keine anderen Zuschauer, die mich zwar wunderschön finden aber mich bedrängen könnten und dann werde ich wieder unsicher, habe Angst und würde mich am liebsten verkriechen.

In meinem Zuhause bin ich eine echte Rennsemmel und laufe mir alle Sorgen von der Seele. Meine Dosenöffner liebe ich sehr und sie sollten alle Entscheidungen für mich treffen, dann kann ich mich beruhigt auf meinem Sessel niederlassen und die Streicheleinheiten genießen.

Die vierbeinigen Wollknäuel namens Katzen brauche ich nicht in meinem Rudel. Am liebsten wäre mir ein ruhiges Plätzchen mit Garten für den täglichen Auslauf. Ein oder zwei gestandene Rudelmitglieder in meiner Größe wären nicht schlecht aber nicht unbedingt nötig. Falls mich nun jemand besuchen und mit meinem Rudelchef Kaffee trinken möchte, dem überlasse ich sogar, kurzfristig natürlich, meinen Lieblingssessel.

Also bis dann        hasta pronto           Eure Lola

Lola ist geimpft, gechippt, kastriert und auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet.

Besuchen können Sie sie in der Nähe von Hanau.

Kategorie: Galgos, Hündinnen, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Chappi

Alano

 06/2012
 männlich, kastriert
 Galgo Español
 67 cm
 geht leider überhaupt nicht
freundlich
 empfohlen
 Nähe Lüdenscheid
Gertrud Armbruster – gertrud.armbruster@farfromfear.org

Der hübsche Alano ist ein sehr liebevoller und menschenbezogener Rüde, anhänglich und verschmust. Er lebt auf seiner Pflegestelle in einem gemischten Rudel und versteht sich mit allen Hunden großer Rassen.

Alano fährt gerne im Auto mit, läuft problemlos Treppen, geht vorbildlich an der Leine und ist selbstverständlich stubenrein. Am liebsten ist er überall dabei. Er genießt es täglich im gesicherten Auslauf zu rennen, aber auch mit seinen Menschen ausgiebig zu kuscheln.

Alano braucht einen geregelten Tagesablauf mit festen Strukturen und klaren Ansagen und Auslastung. Er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb und ist nicht ableinbar.

Alano wünscht sich ein Zuhause ohne kleine Hunde, Katzen und Kleintiere, aber unbedingt mit mindestens einem (Wind -) Hundekumpel.. Standfeste größere Kinder sind kein Problem. Leider hat Alano auch in Hundegesellschaft nach wie vor größere Probleme alleine zu bleiben.

Alano ist kastriert, geimpft, gechippt und negativ auf alle MMK getestet.

Er freut sich in der Nähe von Lüdenscheid auf Besuch.

Kategorie: Galgos, Rüden, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Alano

Benito – Reserviert –

Geboren:  08.2020
Geschlecht: männlich, noch nicht kastriert
Rasse: Galgo
Größe: ca 45 cm
Umgang mit Katzen: werden toleriert
Umgang mit Kindern: sollte kein Problem sein
Eignung als Zweithund: geeignet
Pflegestelle: Raum Kulmbach
Anfragen an: Gabi Wende – gabi.wende@farfromfear.org

mehr Bilder unter:  Facebook-Album

Benito ist nun seit Kurzem auf einer deutschen Pflegestelle und hat sich prima eingelebt. Nachdem die ersten Tage von Stubenreinheit keinerlei Rede sein konnte, hat der schlaue Bub inzwischen gelernt, dass die Wohnung kein Hundeklo ist und meldet sich (zu 90%) brav, wenn er mal raus möchte.

Alleine bleiben (trotz der anderen Hunde) fällt ihm sichtlich schwer, allerdings sind wir hier nach anfänglichen gefühlt nicht mal 2 Sekunden bereits bei über 15 Minuten ohne klägliches Jammern und lautstarkes Bellen angekommen. Hier wird fleißig jeden Tag trainiert, und auch die Leinenführigkeit muss bei einem so jungen Hund natürlich noch verbessert werden.

Auf seinen Namen und auch Rückruf hört er prima und auch ansonsten ist er ein ganz toller kleiner Kerl. Er weiß allerdings ganz genau, was er will und was nicht und ist recht schnell etwas „drüber“ (aber nur bei anderen Hunden, niemals beim Menschen). Auf der anderen Seite lässt er sich sehr gut bremsen und zurückfahren, wenn er mal übertreibt. Grundsätzlich ist er zu jedem Hund, ob groß oder klein, sehr nett und freut sich.

Er ist ein ganz toller junger Kerl, der wahrscheinlich auch einfach etwas zur Ruhe kommen muss nach allem, was er in seinen jetzt 5 Lebensmonaten schon an Hin und Her erlebt hat.

Benito liebt es, zu kuscheln und bei seinem Menschen zu sein, ist unheimlich anschmiegsam und einfach nur zuckersüß.

Wir wünschen uns eine Familie, in der mindestens ein weiterer, vor allem selbstbewusster Hund lebt, der ihm Grenzen verdeutlichen kann, aber auch sein Spielbedürfnis stillen mag. Oder eben mehrere Hunde – wie hier auf seiner Pflegestelle – wo für das Rundum-Sorglos-Paket gesorgt ist .

Update : März 2021

Inzwischen hat sich der kleine Mann prächtig entwickelt, ist um einiges ruhiger geworden, und auch alleine bleiben funktioniert viel besser.

Er ist nach wie vor ein kleiner Räuber, der unbedingt einen Spiele- und Tobekumpel braucht, mit dem er seine täglichen Runden rennen kann.

Zurück im Haus ist aber inzwischen Ruhe eingekehrt bzw. lässt sich Benito jetzt sehr gut stoppen, wenn er mal übers Ziel hinauszuschießen droht.

Er ist ein absolut liebenswerter, kleiner Charmeur, der einfach junghundtypisch Grenzen austestet und viel Energie hat. Bei fremden Menschen oder in ungewohnten Situationen draußen

zeigt er immer mal wieder plötzliche Unsicherheiten und Ängste, im Haus und seinem üblichen Umfeld aber ist er völlig offen und frei.

Altersbedingt ist Benito noch nicht kastriert, auch macht ein Mittelmeercheck noch keinen Sinn.
Besuchen kann man den süßen Mann in Neuenmarkt (Oberfranken, Landkreis Kulmbach).
Kategorie: Galgos, Welpen, Zuhause gesucht | Kommentare deaktiviert für Benito – Reserviert –
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