Sappho

SAPPHO (sprich Zaffo)  (Dauerpflegehund seit 2011) -unsere niedliche kleine Pflegemaus- ist erst geschätzte 5 Jahre alt und zu uns lieb und schmusig. Fremden gegenüber ist sie immer noch sehr skeptisch und zieht sich eher zurück. In unserem Hunderudel ist sie glücklich, hat in unserer Luisa ihre beste Freundin gefunden.

Soweit also alles total easy,  aber…… Sappho wurde in der Tötungsstation Movera entdeckt, abgeschoben weil sie nicht mehr tauglich war, weder zum Rennen und Jagen, noch zum Nachwuchs produzieren. Als die Tierschützer die Kleine dort rausholten, fiel ihnen sofort auf, dass Sappho links hinten sehr stark humpelt. Eine Untersuchung ergab, dass dort ein Bänderabriss vorliegt und dadurch die Kniescheibe verrutscht ist. Sappho wurde an der Uniklinik in Barcelona operiert, aber richtig zufrieden waren die Ärzte mit dem Ausgang der OP nicht. Wir haben die Hündin hier einem Facharzt für Knochen und Gelenke vorgestellt, der nach einer erneuten Röntgung zu dem Schluss kam “da ist nichts mehr weiter zu machen, die Verletzung ist zu alt”. Die Bänder haben sich bereits so weit verkürzt, dass ein weiteres zusammenziehen nicht mehr möglich ist. Der Tierarzt versicherte uns, dass Sappho keinerlei Schmerzen hat, eine Medikation ist also nicht notwendig. Aber natürlich weiß niemand, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ggf. könnte eine Versteifung des Beines vorgenommen werden, dazu rät der Tierarzt aber momentan nicht. Wir lassen Sappho also jetzt so viel freie Bewegung wie sie möchte, damit sich der Pomuskel an der Seite wieder aufbaut und so dem Bein mehr Kraft gibt. Langsames Spazierengehen strengt sie allerdings sehr an.

Update 15.12.2011
Nun ist Sappho seit mehr als einem Jahr bei uns, niemand hat sich für unsere Kleine interessiert. Nun vielleicht sollte es so sein. Seit einiger Zeit stellen wir fest, dass Sappho in den Bewegungen deutlich langsamer und steifer wird. Spazierengehen geht eigentlich gar nicht mehr, sie setzt sich immer wieder zwischendurch hin. Wir haben sie natürlich dem Tierarzt vorgestellt, der dann feststellte, dass durch die dauernde einseitige Bewegung, das andere Bein und der Rücken zu stark belastet sind und sich so Sapphos Probleme langsam über den ganzen Körper ziehen. Niemand weiß, wie lange die Hündin schon mit dieser Verletzung läuft. Vielleicht spielt auch die kalte Jahreszeit bei den Beschwerden eine Rolle mit, wer weiß. So wurde gemeinsam mit dem Vorstand beschlossen,  Sappho aus der Vermittlung zu nehmen. Sie wird Dauerpflegehund, kann sich hier auf einem großen Grundstück so bewegen wie sie es möchte und kann, braucht nicht an Spaziergängen teilzunehmen. Wir versuchen jetzt mit Physiotherapie ihr „noch“ gesundes Hinterbein und den Rücken zu stärken und belastbarer zu machen. Medikamente bekommt sie derzeit nur wenn es nicht anders geht, eine regelmäßige Schmerzmittelgabe wollen wir solange es geht noch vermeiden.

Falls Sie Sappho’s Behandlungen als Pate unterstützen möchten, dann wenden Sie sich gerne an uns.

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